Skip to main content

Dreiste Aktion

Nach Unfall bei Bad Rappenau: Fahrer folgt Polizei in der Rettungsgasse

Nach einem Unfall auf der A6 bei Bad Rappenau hielt sich ein ungeduldiger Autofahrer wohl für besonders clever: Anstatt den Weg für die Einsatzkräfte freizumachen, schlängelte er sich in der Rettungsgasse durch den Stau - direkt hinter einem Polizeiauto, das unterwegs zur Unfallstelle war.

So soll es sein: Verkehrsteilnehmer haben vor einer Unfallstelle auf der Autobahn A2 vor dem Kreuz Buchholz eine Rettungsgasse gebildet. Symbolfoto: Foto: Julian Stratenschulte

Ist das jetzt besonders dreist - oder besonders blöd? Die Polizei hat einen Autofahrer erwischt, der nach einem Unfall auf der A6 bei Bad Rappenau in der Rettungsgasse fuhr - er hatte sich mit seinem Opel direkt an eine vorbeifahrende Polizeistreife gehängt. Die Streife war mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs. Die Polizisten entdeckten ihren unerwünschten Begleiter und stellten ihn nach etwa einem Kilometer Fahrt an einer geeigneten Stelle zur Rede. Laut Berichts der Polizei wurde durch das Verhalten des Fahrers ein durch die Rettungsgasse fahrendes Feuerwehrfahrzeug behindert. Der Rettungsgassen-Rüpel wird nun angezeigt.

Sprinter-Fahrer wurde schwer verletzt

Auf der A6 waren am Mittwochnachmittag ein Sprinter und ein Lastwagen zusammengestoßen. Der Fahrer des Sprinters wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. In dem Stau, der durch den Unfall entstand, kam es später zu einem weiteren Auffahrunfall, bei dem aber niemand ernsthaft verletzt wurde.

Die Rettungsgasse und der falsche Umgang der Autofahrer damit sorgt immer wieder für Ärger: Im März notierte die Polizei auf der A5 bei Bruchsal nach einem Unfall mehr als 100 Verstöße . Ähnliches wiederholte sich im Mai . Mitte August sorgte ein Vorfall bei Stuttgart für Aufsehen: Dort wendete ein Autofahrer in der Rettungsgasse.

BNN
nach oben Zurück zum Seitenanfang