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Lockdown durchkreuzt Pläne der Wirte

Rettet die Corona-Pandemie der Martinsgans das Leben?

Kann die Pandemie auch Leben retten? Das traditionelle Gans-Essen im Speiselokal muss in diesem Jahr leider ausfallen. Aber viele Wirte setzen deshalb auf das To-go-Geschäft.

Kann die Pandemie auch Leben retten? Traditionell beginnt dieser Tage die Saison der Martinsgänse. Zwischen Anfang Oktober und bis kurz nach Weihnachten werden in Deutschland Tausende von Gänsebraten zubereitet und verspeist. Viele davon in Restaurants, die jetzt aber geschlossen sind. Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa

Ein leckerer Gänsebraten, dazu Rotkraut und Kartoffelklöße, für viele Menschen gehört das zum Herbst wie bunte Blätter und Kastanien. Ob Familien, Freundeskreise oder Stammtische, ob zwei oder 20 Personen – Wirte wie Hans Schindler vom Baden-Badener Traditionsgasthaus „Auerhahn“ rechnen jedes Jahr ganz fest mit den Einnahmen aus dem Gans-Geschäft.

„Normalerweise haben wir Gänsefleisch von Anfang November bis zum 6. Januar auf der Karte“, sagt er. Für ihn wie für viele andere Gastronomen sei die Martins- und die Weihnachtsgans geradezu essentiell. „Wir bestreiten damit die Vorweihnachtszeit und die Festtage, bevor dann im Januar bis März die tote Zeit beginnt“, sagt Schindler, der nicht nur Gastwirt, sondern auch Vorsitzender des Kreisverbandes des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in Baden-Baden ist.

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