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Museumsleiterin Linda Obhof stellt Schätze im Brettener Museumsbestand vor

Das sind die besonderen Schätze des Brettener Museums

Ein über 300 Jahre altes Korsett, ein marmorner Pferdehuf oder eine Schüssel aus dem ersten Jahrtausend vor Christus: Die Leiterin des Brettener Museums hat bei einer Bestandsaufnahme des Depots einige besondere Stücke gefunden.

Ein Stück historische Handwerkskunst: Das Korsett besteht aus Leinen, Wolle, Leder, Seide, Fischbein und Schilfrohr. Die Schnürbrust lagerte hunderte von Jahren in einem Zwischenboden der Bessergasse 12 in Bretten. Foto: Fotos: Tom Rebel

Welch zarter Leib im 18. Jahrhundert in dem feinen Korsett steckte, wird ein Geheimnis bleiben. Linda Obhof ist jedenfalls begeistert von der „sensationellen“ Schnürbrust, so der Fachbegriff für die Textilie von über 300 Jahren Alter. Das Fundstück gehört zu einigen besonderen Stücken, die der Kunsthistorikerin bei der umfassenden Bestandsaufnahme des Brettener Museumsdepots unterkamen.

„Während der Corona-Krise konnten wir ja keine Ausstellung anbieten“, sagt Obhof und hofft auf eine Veränderung dieses Zustandes. All die Schätze warteten schließlich auf ein Publikum. Doch ihre Freude überwiegt: „Wann erhält man schon die Chance, wirklich alles einmal in die Hand zu nehmen?“

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