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Motorradlärm schafft es in die Schlagzeilen

Prominente Motorradfahrer aus Bretten wehren sich gegen negatives Image wegen Lärm

Sind sie wirklich laut? Der Ruf der Biker wird schlechter. Doch damit wollen sich prominente Motorradfahrer aus Bretten nicht abfinden. Sie sehen das Hauptproblem bei wenigen schwarzen Schafen, die sich mit Lautstärke profilieren wollen.

Lauter als erlaubt: Das kommt bei manchen Motorrädern hin und wieder vor. Der Grund liegt nach Einschätzung von Experten weniger an den Maschinen selbst, als vielmehr am Fahrstil ihrer Nutzer. Foto: Oliver Berg picture alliance / dpa

Man hört sie schon von weitem. Der Motor wummert, der Auspuff knattert, dann heult die Maschine auf und rauscht in einem Affenzahn am überraschten Autolenker vorbei, um hinter der nächsten Kurve zu verschwinden. Der Ruf der Biker wird schlechter, Motorradlärm schafft es in die Schlagzeilen. Es gibt Demos dafür und dagegen, lärmgeplagte Städte und Gemeinden erwägen Fahrverbote.

Brettens Oberbürgermeister fährt selbst Motorrad

Wie sieht man das im beschaulichen Bretten? Immerhin hat die Stadt einen Oberbürgermeister, der selbst Motorrad fährt. „Es gibt vernünftige Motorradfahrer, die ganz normal freizeitmäßig oder beruflich mit dem Motorrad unterwegs sind und es gibt immer ein paar wenige, die übers Ziel hinausschießen und durch lautes Fahren und Motorengeheul die ganze Gruppe in Verruf bringen“, sagt das Brettener Stadtoberhaupt.

Da könnte man aber auch die Poser-Szene bei den Autos anführen, die mit aufgemotzten Fahrzeugen durch die Straßen rasen. Doch deshalb verbietet man das Autofahren ja auch nicht. Der richtige Weg ist seiner Einschätzung nach, die schwarzen Schafe ausfindig zu machen und zu sanktionieren. Und auch der TÜV sollte die Maschinen verstärkt auf ihre Lautstärke hin kontrollieren.

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