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„I hätt do mol a Frog“

Ärger über Bruchsaler Partymeile: Was macht das Ordnungsamt?

Eine Bruchsalerin fühlt sich von Jugendlichen belästigt. Ihre Vorwürfe lauten: Im Bürgerpark wird rumgegrölt und Fußgänger werden angepöbelt, die Anlage verkomme zur Partymeile. Sie will wissen: „Warum unternimmt das Ordnungsamt nichts dagegen?“ Die BNN haben nachgefragt.

Gemeindevollzugsbedienstete (auf dem Foto Marco Brunner und Michael Helfrich) kontrollieren täglich den Bürgerpark Foto: Irmgard Duttenhofer

Regen und Kälte, am liebsten das ganze Jahr hindurch. So wünscht sich eine Bruchsalerin das Wetter. Warum sie sich für diese unwirtliche Kombination entscheidet, hat einen Grund: „Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, das ist gegen 20 Uhr, parke ich als Anwohnerin mit Parkausweis in der Seilersbahn. Der kürzeste Weg nach Hause wäre dann durch den Bürgerpark.“

Sie nimmt aber sehr bewusst einen Umweg in Kauf. Denn im Bürgerpark versammeln sich abends, wann immer es die Witterung zulässt, Jugendliche, die ganz offensichtlich die Anlage als Partymeile nutzen. „Dann wird rumgegrölt, die Fußgänger werden belästigt und angepöbelt, Feuerwerkskörper werden gezündet, Musik laut aufgedreht. Ich fühle mich dort nicht sicher, sondern belästigt und mit dummen Sprüchen konfrontiert“, so die Rundschau-Leserin mittleren Alters, deren Name der Redaktion bekannt ist. „Warum unternimmt das Ordnungsamt nichts dagegen?“, fragt sie sich abends auf dem Heimweg und morgens, wenn sie den Müll und Unrat sieht, der von den Partygängern übrig geblieben ist.

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