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Seit einem Jahr keine Tour mehr

Bruchsaler Anbieter von Bustouren klagen über Reiseverbot zu Ostern

Die Bustouristikbranche ist derzeit wegen Corona zum Nichtstun verdammt. Einnahmen fehlen, Kosten bleiben, klagen die Betriebe. Und Linienfahrten reichen nicht, um die laufenden Ausgaben zu decken.

Stillstand: Die Reisebusbranche ist wegen Corona weitgehend zum Nichtstun verdammt. Foto: Frank Mächler dpa

Osterferien am Gardasee? Oder Tulpen in Amsterdam? Nichts ist derzeit mit Reisen, die Bustouristikbranche liegt still: „Wir hatten seit März vergangenen Jahres keine Tour mehr“, sagt Heinz Baumann vom gleichnamigen Busunternehmen in Waghäusel.

„Alle touristischen Fahrten sind abgesagt worden, die erforderlichen Teilnehmerzahlen hätte man nicht erreicht.“ Erst wenn der Lockdown vorüber sei, was sich bisher nicht abzeichne, könne man wieder loslegen. „Bis die gesamte Tourismusbranche wieder das Niveau von vor Corona erreicht, wird es laut einer Prognose von Touristikfachleuten 2025 werden“, berichtet Baumann.

Er hält seinen Betrieb momentan durch Linientouren für Sonderschulfahrten am Laufen: „Das deckt den Bedarf nicht. Beihilfen kommen schleppend. Wir konnten fünf von zehn Reisebussen gut verkaufen und haben den Fuhrpark von 22 auf 15 Fahrzeuge reduziert“, erläutert der Unternehmer.

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