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Über den Vatikan hinwegsetzen?

Pfarrer und Homosexuelle im Raum Bruchsal kritisieren Segnungsverbot scharf

Sie engagieren sich in der Gemeinde, singen im Chor oder helfen beim Pfarrfest. Doch die Liebe zu ihrem Partner soll nicht unter Gottes Schutz gestellt werden? Im Raum Bruchsal zeigen sich viele vom Segnungsverbot der Katholiken für Homosexuelle entsetzt.

Ja-Wort vor Gott: Rainer Gissing (links) und Michael Roßmann haben sich in der evangelischen Kirche in Philippsburg trauen lassen. „Das hatte etwas Erhabenes“, berichteten sie. Foto: Sybille Kanzler

Alles war sehr festlich: Drei Enkelkinder haben Blumen gestreut bei der kirchlichen Trauung in Philippsburg.

Der befreundete Pfarrer hat sehr emotionale Worte gefunden. Der Karnevalsverein stand vor der Kirche Spalier: Für die beiden Rheinsheimer Michael Roßmann (55 Jahre alt) und Rainer Gissing (54) hatte die Zeremonie „etwas Erhabenes“. Die Männer haben sich im Sommer vergangenen Jahres das Ja-Wort gegeben.

Nicht nur vor dem weltlichen Standesamt, sondern auch in der evangelischen Kirche. Dass es den katholischen Priestern laut Vatikan untersagt sein soll, homosexuelle Paare auch nur zu segnen, geschweige denn zu trauen, darüber schütteln die beiden den Kopf.

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