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Befragung

OB-Kandidat für Karlsruhe: Was halten die Bürger in Karlsdorf-Neuthard von Sven Weigts Kandidatur?

Die Befragung vor einem Supermarkt zwischen Karlsdorf und Neuthard wegen der Kandidatur ihres Bürgermeisters als Rathauschef in Karlsruhe war keineswegs repräsentativ, aber aufschlussreich. Fast alle begrüßten die Absicht von Sven Weigt, als Kandidat der CDU zu kandidieren. Zugleich erkannten sie auch die große Lücke, die der Politiker in der Doppelgemeinde hinterlassen würde.

Sven Weigt hat bereits Bürgermeistererfahrung. Er ist der aktuelle Bürgermeister von Karlsdorf-Neuthard. Foto: Tina Kampf

Von Kurt Klumpp

Roland Reger zeigte jedoch Verständnis für Weigts Entscheidung, zumal Weigt „bereits vor Jahren“ angekündigt hatte, dass das Rathaus in Karlsdorf-Neuthard nicht seine letzte politische Station sei. Reger lobte die Durchsetzungskraft des in seiner Gemeinde beliebten Bürgermeisters und kann verstehen, dass er diese Chance nutzen möchte.

Ähnlich positiv argumentierte auch Pierre Rieger. „Sven Weigt macht seine Arbeit ziemlich gut und hat eine positive Ausstrahlung“, sagte der Vertreter der jüngeren Generation. Er hält es für gut, dass sich der Karlsdorf-Neutharder Bürgermeister in Karlsruhe einem keineswegs leichten Wahlkampf gegen den Amtsinhaber stellen wird.

Pierre Rieger Foto: Kurt Klumpp

Freude und Trauer spiegelte sich in der Antwort von Angela Dorbarth-Just wider. Auf der einen Seite würde sie es schade finden, wenn er das Rathaus in Karlsdorf-Neuthard verlassen müsste. Andererseits würde sie sich aber auch freuen, wenn er sein Ziel erreichen und die Chance nutzen könnte.

Angele Dorbath-Just Foto: Kurt Klumpp

Bedauern neben Glückwünschen

Verständnis zeigte auch Ursula Schmitz, die seinen möglichen Weggang aus Karlsdorf-Neuthard zwar bedauern würde, dem jungen Mann aber auch der Karrieresprung auf den Chefsessel des Karlsruher Rathauses gönnen würde.

Nur gute Erfahrungen mit „seinem“ Bürgermeister hatte bisher Edgar Habitzreither gemacht. Der Faustball-Abteilungsleiter des TSV Karlsdorf fand bei Sven Weigt immer offene Rathaustüren. Er lobte die Aufgeschlossenheit des Ortsoberhauptes, der als Handballspieler selbst eine sportliche Vergangenheit hat und die Vereine in seiner Kommune unterstützte.

„Ich würde ihm auch die Aufgabe als Oberbürgermeister von Karlsruhe zutrauen“, bestätigte Habitzreither. Zugleich aber würde er es wie viele Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde bedauern, wenn er den Chefsessel im Rathaus von Karlsdorf-Neuthard verlassen würde.

Keinen Bezug zur Kommunalpolitik offenbarte Georg Dewald. „Sven Weigt kann machen was er will, das ist seine Entscheidung“, sagte der seit 1994 in Karlsdorf-Neuthard wohnhafte Bürger. Auf einen pragmatischen parteipolitischen Nenner brachte es eine Frau aus Spöck: „Ich finde es gut, dass er in Karlsruhe kandidiert, weil er von der CDU ist.“

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