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Plan B anstatt eines Beigeordneten

Kraichtaler Bürgermeister erhält doch Stellvertreter aus dem Gemeinderat

Überraschung in Kraichtal: In der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend setzte Bürgermeister Tobias Borho den Punkt „Stelle eines Beigeordenten“ ab. Weil es einen Plan B gibt.

Kraichtals Bürgermeister Tobias Borho zog am Mittwochabend im Gemeinderat seinen Vorschlag eines Beigeordneten zurück. Denn es fand sich überraschend eine doch noch eine andere personelle Lösung für seine Stellvertretung. Foto: Martin Heintzen

Bei der Stadt Kraichtal wird es, zumindest vorerst, keine neue teure Stelle eines Beigeordneten geben. Die Vertretung von Bürgermeister Tobias Borho wird mit einem Plan B intern geregelt.

Borho selbst zog in der Gemeinderatssitzung vom Mittwochabend den Tagesordnungspunkt Beigeordneter zurück. Weil es am Vormittag zu einer neuen Entwicklung kam.

Die Fraktionen signalisierten, dass sie doch aus ihren Reihen einen ersten Stellvertreteter wählen wollen. Das ist in der nächsten Sitzung am 20. November möglich. Nach BNN-Informationen hat sich Reinhard Müller (FWV) bereit erklärt, vom zweiten zum ersten ehrenamtlichen Stellvertreter aufzurücken.

Die CDU würde dann den zweiten Stellvertreter stellen, möglicherweise mit ihrem Gemeinderat Volker Feil aus Unteröwisheim. Damit würde eine eine von den Bürgern mit Verwunderung registrierte Blockade weggeräumt, die seit Mai die Kommunalpolitik Kraichtals begleitet.

Damals fand die Kandidatin der größten Fraktion CDU keine Mehrheit als Stellvertreterin des Bürgermeisters. Zwei später angesetzte Wahlgänge wurden dann abgesetzt, weil keine Entscheidung in Sicht war.

Borho selbst hatte zuletzt erklärt, dass er auch für andere Lösungen offen wäre. Mit der Idee eines Beigeordneten habe er dennoch die einzige sachliche Alternative vorlegen wollen.

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