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Schule wegen Baggerbiss nicht erreichbar

Corona-Fall an Gymnasium in Östringen: 100 Schüler und 10 Lehrkräfte in Quarantäne

Ein Unglück kommt selten allein. Nach einem Corona-Fall sind 110 Schüler und Lehrer in Quarantäne. Telefonisch war die Schule nicht zu erreichen. Ein Baggerbiss legte die Schule am Donnerstagnachmittag lahm.

Corona-Fall an Leibniz-Gymnasium: Nach einem positiven Testergebnis sind 100 Schüler und zehn Lehrer des Gymnasiums in Quarantäne. Foto: Wolfgang Braunecker

Am Östringer Leibniz-Gymnasium gibt es einen Corona-Fall. Ein Schüler der Jahrgangsstufe 1 wurde positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet. Wie die Verwaltung von Östringen mitteilt, wurde die Schule am Mittwoch von den Eltern informiert. Die Schulleitung wiederum verständigte daraufhin unverzüglich das Staatliche Gesundheitsamt und leitete außerdem die Ermittlung der unmittelbaren Kontaktpersonen an der Schule in die Wege.

Für eine direkte Stellungnahme war Schulleiterin Ulrike Sauer-Ege am Donnerstagnachmittag nicht zu erreichen. Wie es aus dem Rathaus hieß, legte ein Baggerbiss die Stromleitung lahm. Vergeblich dürften am Donnerstag auch viele besorgte Eltern angerufen haben, deren Kinder nicht unmittelbar betroffen waren.

Zwischenzeitlich befinden sich nämlich rund 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 in Quarantäne, die im achtjährigen Bildungsgang ihr Abitur machen und zu denen der Infizierte direkten Kontakt hatte. Gleiches gilt für zehn Lehrer der Schule.

Die Kontaktpersonen waren laut Rathaus vom Sekretariat des Leibniz-Gymnasiums noch am Mittwoch sofort verständigt worden. Vorsorglich wurde zudem auch eine Klasse der Mittelstufe in den Onlineunterricht versetzt worden. Die Betroffenen müssen wahrscheinlich bis zu zwei Wochen in Quarantäne gehen.

70 Prozent der Schüler kommen von außerhalb

Wie die Experten des Gesundheitsamts der Schulleitung bestätigten, steht der Fortführung des Unterrichts in allen übrigen Klassen und Kursen auf Basis des vorhandenen schulischen Hygienekonzepts zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts im Wege. Derzeit liegt das besondere Augenmerk der Schule darauf, dass für die betroffenen Schülerinnen und Schüler zeitnah die Umstellung vom Präsenz- in den Onlineunterricht vollzogen werden kann.

Welche Konsequenzen die Quarantäne für Östringen und die umliegenden Kommunen hat, war gestern noch nicht absehbar. Etwa 70 Prozent der Schüler kommen von außerhalb in die Schule nach Östringen. In deren Familien und an deren Arbeitsplätzen dürften weitere Kontaktpersonen von einer Quarantäne bedroht sein.

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