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Frauen in Führungspositionen

Ortsvorsteherinnen im Landkreis Karlsruhe: Diese drei Frauen bohren ganz dicke Bretter

Viel Amt und wenig Ehre? Der Ortsvorsteher ist ein aussterbender Beruf, immer mehr Gemeinden schaffen die Stadtteil-Vertretungen ab. Im nördlichen Landkreis Karlsruhe findet man erstaunlich viele Frauen auf dem Posten, der eine Menge Arbeit macht, aber auch eine große Bereicherung sein kann. Drei Politikerinnen berichten.

Zupackend: Jasmine Kirschner hat in ihrer Heimat Rheinsheim als Ortsvorsteherin schon viel bewegt. Bald wird das große Genossenschaftsprojekt „Löwen” eröffnet, das ohne ihr Zutun wohl nicht entstanden wäre. Foto: Martin Heintzen

Eine Quotenfrau ist keine der drei. Und doch ist der Anteil weiblicher Kräfte in diesem Amt erstaunlich hoch: 60 Prozent der Bruchsaler Ortsvorsteher sind Frauen. Zufall? Im nördlichen Landkreis sind es immerhin noch vier von elf. Barbara Lauber ist die erste Ortsvorsteherin in Untergrombach.

Sie ist erst seit wenigen Wochen im Amt, eine politische Anfängerin ist sie deshalb nicht. Was motiviert sie an diesem Ehrenamt, das viel Amt aber wenig Ehre bedeutet, wie böse Zungen sagen?

„Ich will für die Leute da sein. Einfluss nehmen. Was erreichen. Verbesserungen herbeiführen. Dazu muss man sich einmischen”, erklärt die CDU-Frau, die vor Kurzem SPD-Mann Karl Mangei abgelöst hat und deren Fraktion zwar nicht die Stärkste ist, aber dennoch die Chefin stellt.

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