Schießt das KSC-Stürmer-Duo die Karlsruher zum Aufstieg?

Aufstiegsplatz verteidigen

Für den KSC zählen nur Siege

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Um Punkte, statt um bunt bemalte Eier geht es für den Karlsruher SC am Ostersamstag (14 Uhr), wenn der SV Meppen auf die Baustelle Wildparkstadion kommt. Während sich der Zwölfte der Dritten Liga vom Tabellenende distanzieren mag, lautet die Devise der KSC-Profis Punkte sammeln für den Aufstieg.

Ganz sicher würden der badische Tabellenzweite sein Ziel erreichen, wenn sie fortan jedes ihre verbleibenden fünf Spiele gewinnen würden. Ex-KSC-Jungendtrainer Lukas Kwasniok könnte im Spiel von Carl Zeiss Jena gegen Wehen Wiesbaden den Badenern einen Gefallen tun. Auch ein Sieg von 1860 München beim Halleschen FC könnte dafür sorgen, dass sich die Karlsruher ein kleines Polster auf den Relegationsplatz verschaffen.

Osnabrück kann Aufstieg fix machen

Andererseits brächte ein Unentschieden oder gar eine Niederlage gegen Meppen bei zeitgleichen Erfolgen der Verfolger ein Abrutschen auf Rang drei mit sich. Der VfL Osnabrück dagegen würde sich freuen. Der Ligaprimus kann bei entsprechenden Ergebnissen den Aufstieg in Liga zwei bereits am Samstag klar machen.

„Meppen hat sich gut stabilisiert, sie spielen eine sehr ordentliche Rückrunde“, lobt Alois Schwartz, Chefcoach der Karlsruher, die aktuelle Verfassung der Niedersachsen. Da gelte es wachsam zu sein.

Der mögliche Aufstieg Osnabrücks und das eigene Risiko Platz zwei zu verlieren, versuchen die Karlsruher aber aktuell zu verdrängen. Tabellarische Szenarien würden Kapitän David Pisot zufolge keine Rolle spielen. Man wolle sich auf sich selbst konzentrieren.

Personalien und Fußballtennis

Personell sieht es beim KSC indes gut aus. Schwartz kann bis auf Ersatztorwart Sven Müller (Bandscheibe) auf alle Profis zurückgreifen. Hinter Sercan Sararer stehe ein Fragezeichen, wie Schwartz auf der Pressekonferenz am Donnerstag mitteilte: „Er hat leichte Adduktorenprobleme.“ Änderungen der Startelf sind indes nicht zu erwarten.

Am heutigen Donnerstag beginnt die Vorbereitung auf das Spiel gegen Meppen. Am Vortag konnten die Profis beim Fußballtennis ein wenig abschalten.

Nicht belohnt

Der KSC habe sich „leider nicht belohnt“ beim 0:0-Remis in Würzburg, trauert Schwartz den zwei Punkten nach. Ein weiteres Unentschieden soll es, wenn es nach Sportdirektor Oliver Kreuzer geht, nicht mehr geben. Bei der Pressekonferenz stellt er klar: „Unser Ziel ist es, alle fünf restlichen Spiele zu gewinnen.“ Dafür sei die Mannschaft gut gerüstet.