Kabs-Hubschrauber in Au am Rhein, der mit dem biologischen Mittel B.t.i., das in Eisgranulat eingebracht ist, Stechmücken bekämpft.
Kabs-Hubschrauber in Au am Rhein, der mit dem biologischen Mittel B.t.i., das in Eisgranulat eingebracht ist, Stechmücken bekämpft. | Foto: dpa

So läuft der Einsatz ab

Stechmückenjäger erstmals wieder mit Hubschrauber im Einsatz

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Im Kampf gegen Stechmücken sind die Schnakenjäger am Rhein erstmals wieder mit einem Hubschrauber ausgerückt. Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) sei am Dienstag unter anderem im Raum Groß-Gerau (Hessen) unterwegs gewesen, sagte der wissenschaftliche Direktor Norbert Becker. An diesem Mittwoch sei ein Helikopter-Einsatz in Nordbaden geplant.

Zuletzt hatte die Kabs auf Hubschrauber verzichten müssen, da beide Maschinen defekt waren. Seit einigen Tagen sind die Geräte aber wieder flugtauglich. Dennoch droht der Region jetzt eine Schnakenplage.

Der erste ging kaputt, der zweite Kabs-Hubschrauber fing auf der Insel Elisabethenwörth wegen eines Kabelbrandes Feuer und brannte aus.
Der erste ging kaputt, der zweite Kabs-Hubschrauber fing auf der Insel Elisabethenwörth wegen eines Kabelbrandes Feuer und brannte aus. | Foto: dpa

Wir sind im Einsatz, weil die Pegel etwas gestiegen sind. Das kann zu mehr Stechmücken führen.

Vom Hubschrauber aus verteilen die Schnakenjäger den biologischen Wirkstoff Bti. Er zerstört den Darm der Larven und tötet sie. Viele Brutstätten können nur aus der Luft bekämpft werden. Das Einsatzgebiet der Kabs reicht vom Kaiserstuhl in Baden-Württemberg bis nach Hessen und zum rheinland-pfälzischen Bingen.

dpa/BNN