Premiere im neuen Festzelt: Christian Vetsch von der Diskothek Freiraum, Stadtmarketing-Chef Markus Lang, Alex Csaba vom Restaurant Fohlenweide und Schausteller Hugo Levy (von links) präsentierten das veränderte Konzept für den Jahrmarkt.
Premiere im neuen Festzelt: Christian Vetsch von der Diskothek Freiraum, Stadtmarketing-Chef Markus Lang, Alex Csaba vom Restaurant Fohlenweide und Schausteller Hugo Levy (von links) präsentierten das veränderte Konzept für den Jahrmarkt. | Foto: Vetter

Attraktiver Jahrmarkt

Neues Festzelt in Rastatt und ein verändertes Konzept

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Der Rastatter Jahrmarkt soll weiter an Attraktivität gewinnen. Zentrales Element ist dabei ein neues, stattliches Festzelt, das seit Mittwoch dieser Woche bereits auf der Friedrichsfeste zu sehen ist. „Es ist das größte Zelt, das bisher auf dem Festplatz stand und es umfasst eine Fläche von 35 mal 20 Metern“, sagt der Rastatter Schausteller Hugo Levy, der mit seiner Familie seit Jahren den Jahrmarkt in wesentlichen Teilen bestückt.

Insgesamt soll das neue, mit nicht brennbarer Außenhaut ausgestattete Zelt, das Levy angemietet hat, 680 Sitzplätze bieten. Überdies wird vor dem Zelt ein halbüberdachter Biergarten errichtet, der etwa 150 Besuchern Platz bieten soll. Nachdem das bisherige Zelt beim Jahrmarkt mit seinem Angebot über Jahrzehnte hinweg gleichsam unverändert geblieben war sei man zur Überzeugung gekommen, nun ein neues Konzept installieren zu wollen.

Lockstoffe für Publikum

Das Restaurant Fohlenweide übernimmt dabei die kulinarische Versorgung, und die Diskothek „Freiraum“ ist mit einer Cocktailbar beteiligt. Während in der Vergangenheit wenig in die Attraktivität des Festzeltes investiert worden sei, soll das neue Konzept nun ein breiteres Publikum anlocken, wie Stadtmarketing-Chef Markus Lang erläutert. So werden während des Jahrmarktes vom 26. April bis 1. Mai an jedem Abend in der Region bekannte musikalische Gäste auf der acht mal zehn Meter großen Bühne erwartet.

Musik im Festzelt

Den Anfang machen die „Moonlights“, weiter geht es mit der Partyband „Die Achertäler“, der Stimmungsband „Gemsriesenwasen“, dem „Q-Stall-Duo“ oder auch mit der Après-Ski-Party und „DJ von der Alm“, der zugleich am 30. April zum Tanz in den Mai bittet. Schluss ist im Festzelt an jedem Abend um 23 Uhr.

Es soll ein Fest für alle Generationen werden.

Größere Beschwerden wegen Lärmbelästigung seien von der Nachbarschaft in den vergangenen Jahren nicht registriert worden, sagt Lang. „Es soll ein Fest für alle Generationen werden, für Junge, wie für Junggebliebene und es soll für jeden etwas dabei sein“, verspricht Lang und verweist unter anderem auf den Frühschoppen mit verschiedenen Musikvereinen, den Kinder- und Familiennachmittag oder auch auf den Seniorennachmittag.

Kulinarische Palette

Dabei herrscht an allen Tagen freier Eintritt im neuen Festzelt, in dem insgesamt etwa 30 Mitarbeiter beschäftigt sein werden. Lang hebt überdies die reichhaltige Erfahrung von Hugo Levy hervor, mit dem die Stadt schon lange zusammenarbeitet, beispielsweise auch auf dem Weihnachtsmarkt. Erweitert werden soll auch die kulinarische Palette im Zelt, betont Alex Csaba die Bemühungen um ein breiteres Essensangebot, das er mit den Offerten beim Rastatter Stadtfest vergleicht.

Man fühlt sich sicherer.

Nach Einschätzung von Markus Lang hat sich die Besucherzahl auf dem Jahrmarkt in den vergangenen Jahren eher gesteigert. Größere Zwischenfälle seien zuletzt immer ausgeblieben, wobei sich die verstärkte Polizeipräsenz bewährt habe, wie auch Hugo Levy, der die gute Kooperation mit der Stadt betont, unterstreicht: „Man fühlt sich sicherer, zumal sich auch das Publikum verändert hat, denn es kommen mehr Familien.“

Krämermarkt wird integriert

Integriert in den Jahrmarkt wird traditionell auch diesmal wieder ein Krämermarkt – allerdings ebenfalls in einer neuen Konzeption mit einem neuen Betreiber: „Wir wollen versuchen, auch den Krämermarkt qualitativ weiter nach oben zu bringen“, wie Markus Lang ankündigt.