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Zehnter Verhandlungstag

Baden-Badener Mordprozess: Plädoyer des Verteidigers

Noch ist kein Urteil im Mordprozess in Baden-Baden gefallen. Am Freitagmittag hielt der Verteidiger des Angeklagten seine Abschlussrede.

Außenaufnahme des Landgerichts Baden-Baden mit einem Hinweisschild Landgericht, Amtsgericht und dem Landeswappen von Baden-Württemberg. Wegen vielfachen sexuellen Missbrauchs von Kindern steht ein 64-Jähriger hier vor Gericht. (zu dpa «Vielfacher Missbrauch von Kindern - Urteil gegen 64-Jährigen erwartet») +++ dpa-Bildfunk +++
Das Urteil steht noch nicht fest: Am Landgericht Baden-Baden muss sich ein 34-Jähriger verantworten. Ihm wird vorgeworfen, im Dezember 2021 ein sechsjähriges Mädchen getötet zu haben. Foto: Uli Deck/dpa

Zehn Tage dauert der Mordprozess am Baden-Badener Landgericht bereits an, am Dienstag will Richter Stefan Schmid das Urteil verkünden. Am Freitagmittag jedoch folgte erst das Plädoyer des Verteidigers des Angeklagten. Dieser teilt auf Nachfrage dieser Redaktion mit, er habe keinen konkreten Antrag gestellt.

Im Gegensatz zu den Anwälten der Opfer sowie zum Staatsanwalt: Letzterer betonte bereits am vorherigen Verhandlungstag während seines Plädoyers: „Ich fordere die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.“

Angeklagter im Baden-Badener Mordprozess verzichtet auf sein „letztes Wort“

Konkret beantragt hatte er eine Verurteilung wegen Mordes, Störung der Totenruhe, vierfachen Mordversuchs und anderen Delikten.

Vor Gericht verantworten muss sich ein 34-Jähriger, der in einer Dezembernacht 2021 die Spielfreundin seines Sohnes getötet, sich an ihrer Leiche vergangen und diese verstümmelt haben soll. Er selbst schweigt bis zuletzt zu den Vorwürfen und verzichtet somit auch auf die Möglichkeit, abschließend letzte Worte zu verlieren.

Die Verhandlung im Baden-Badener Landgericht dauert bereits zehn Tage an, am 29. November soll um 15.30 Uhr das Urteil verkündet werden.

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