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Kein Platz für religiöse Schwärmerei

Klares Bekenntnis zur katholischen Kirche: Warum zwei Bühler sich für die Ausbildung zum Diakon entschieden haben

Sie bekennen Farbe - für die katholische Kirche. Dietmar Krauß und Holger Meier von der Pfarrei St. Peter und Paul in Bühl lassen sich zum Diakon ausbilden. Das dauert mehrere Jahre und ist sehr anspruchsvoll. Beide haben eine Mission: Sie wollen etwas verändern.

Auf dem Weg: Dietmar Krauß (links) und Holger Meier von der Bühler Pfarrei St. Peter und Paul machen die Ausbildung zum Diakon. Foto: Jörg Seiler

Es ist ein klares Bekenntnis, in einer Zeit, in der die katholischen Kirche einen deutlich spürbaren Mitgliederschwund verzeichnet. 2019 waren es allein im Erzbistum Freiburg 22.287 Kirchenaustritte und damit gut 4.000 mehr als 2018. Dietmar Krauß und Holger Meier aus Bühl gehen den umgekehrten Weg.

Nein, sie sind jetzt nicht wieder in die Kirche eingetreten, denn in der Kernstadtpfarrei St. Peter und Paul engagieren sich beide seit Jahr und Tag in vielfältiger Weise. Sie satteln, salopp gesagt, noch einen drauf und wollen Diakon werden. Die Ausbildung ist so zeitintensiv wie anspruchsvoll, also nichts, was man nebenher in zwei oder drei Wochenendkursen absolviert. Und als verheiratete Familienväter wie Berufstätige drehen Krauß wie Meier definitiv nicht Däumchen.

„Vom Gefühl her genau die Aufgabe, die ich machen soll und möchte“, sagt Holger Meier. Der 48-Jährige, der seine Brötchen als Disponent verdient, stammt aus Altschweier. In der dortigen St.-Gallus-Pfarrei wirkte Georg Beier als Diakon. Und diese Persönlichkeit hat Meier beeindruckt, ebenso wie der damalige Pfarrer Wilhelm Jörger: „Im Religionsunterricht in der dritten Klasse hat er meine Begeisterung für den Glauben geweckt.“

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