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Schatz der Mittelbadischen Eisenbahn-Gesellschaft

Historischer Triebwagen aus Baden erwacht langsam zu neuem Leben

Was täte die Welt ohne die Tüftler aus Baden: Einer von ihnen ist Thomas Kohler. Er arbeitet Teile eines alten Dieseltriebwagens auf, der vor 50 Jahren bei der Mittelbadischen Eisenbahn-Gesellschaft (MEG) seinen Dienst versah. Ein Museumsbahnbetrieb aus der Nähe von Aachen will das historische Fahrzeug bis 2023 wieder auf die Schienen bringen.

Warten auf Fahrgäste: Der T 7 genießt ein wenig die Sonne am Lokalbahnhof in Bühl. Hinter dem Gebäude verläuft die Rheintalbahn. Foto: Peter Letule/Sammlung Kohler

Ein Haufen schartiges Holz: Latten von alten Bänken, Armlehnen. Sie tragen die Patina der Jahrzehnte – zumindest bis sie Thomas Kohler in der Werkstatt seines Anwesens in Lichtenau in der Kur hatte. Dann strahlen die Teile in neuem Glanz, fügen sich nach ein wenig Puzzelei, fixiert von den Originalschrauben, zu einer Sitzbank oder einer Trennwand. Die Restaurierungsarbeiten gehören zu einem spannenden Kapitel mittelbadischer Nebenbahngeschichte, das inzwischen bei der Museumsbahn im Selfkant spielt und nun noch einmal um eine Facette aus der alten Heimat bereichert wird. Konkret geht es um die Aufarbeitung des Dieseltriebwagens (T) 7 der Mittelbadischen Eisenbahn-Gesellschaft (MEG).

Und vielleicht wäre Kohlers Werkeln im Dienste der Eisenbahnromantik nur einfach eine private Leidenschaft, wäre da nicht viel Jubiläum mit dem Auftraggeber Selfkantbahn und der MEG an sich sowie mit dem T 7 im Besonderen verknüpft. Denn vor 50 Jahren endete der Personenverkehr auf der meterspurigen Strecke zwischen Bühl und Freistett und der T 7 versah bis zu diesem Datum treu seinen Dienst.

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