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Meinung

von Ulrich Coenen

Sachliche Diskussion unmöglich

Warum Bühler Wutbürger keine Rikschas wollen

Wenn die BNN über Fahrräder und Klimaschutz berichten, sorgt das in regionalen Facebook-Gruppen regelmäßig für Kontroversen. Für ein bestimmtes Publikum sind diese beiden Worte Reizworte, die für eine vermeintlich links-grün-versiffte Gesellschaft stehen.

Nur eine symbolische Rikscha: Bei den beiden Fahrräder, die die Stadt Bühl anschaffen wird, sitzen die Passagiere wegen der guten Aussicht vor dem Fahrer. Michaela Lang, Stadtrat Lutz Jäckel (hinten links) und Bürgermeister Wolfgang Jokerst zeigen aber schon mal, wie die Sache aussehen könnte. Foto: Ulrich Coenen

Für eine bestimmte Klientel in den sozialen Netzwerken gibt es Reizworte, die schlagartig zur kollektiven Aufregung und Ablehnung führen. Fahrrad und Klimaschutz stehen ganz oben auf der Liste. Vor einer Woche hat diese Zeitung über die beiden Rikschas berichtet, die die Stadt auf Vorschlag von FDP-Fraktionschef Lutz Jäckel anschaffen will, um mithilfe ehrenamtlicher Fahrer Senioren durch die Stadt zu kutschieren.

Dabei geht es nicht um Fahrten zum Einkaufen, sondern ausschließlich um Vergnügung. Die alten Leute, die selbst nicht mehr in die Pedale treten können, sollen sich den Wind durch die Haare wehen lassen können. Im Bus oder Auto ist das schwerlich möglich.

Das ist eine tolle Sache, die in vielen anderen Kommunen bereits viel Anklang gefunden hat. Ein gewisses Publikum, das gerne seine rechte Gesinnung auf Facebook zur Schau stellt, findet das nicht.

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