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Murgtal

Die Schwarzenbachtalsperre hat noch viel Platz für reichlich Regen

Starkregen und Hochwasser – in NRW wurde rund um die Steinbachtalsperre sogar evakuiert: Auch im Murgtal gibt es eine Talsperre. Wie kommt die Schwarzenbachtalsperre mit solchen Wetterextremen klar?

Eindrucksvoller Stausee: Bevor die Schwarzenbachtalsperre oberhalb von Forbach überläuft, dauert es ziemlich lange. Foto: Joachim Gerstner Compusign

Dramatische Meldungen aus Nordrhein-Westfalen: Die Rurtalsperre bei Düren läuft über, die Steinbachtalsperre bei Euskirchen droht zu brechen. Zwar entspannt sich die Lage dort langsam wieder – trotzdem treibt manchen Leser die Frage um: „Wie sieht es eigentlich mit der Schwarzenbachtalsperre in Forbach aus?“

Im kollektiven Gedächtnis gibt es sie noch, die meterhohe Flutwelle. Zwar ist sie nie wirklich das Murgtal hinuntergeschossen, aber sie hätte können. Mit verheerenden Folgen: Unterhalb der Talsperre würde einige Kilometer weit kein Stein mehr auf dem anderen liegen.

Und selbst in Gaggenau käme wohl noch eine Welle von zwei bis drei Metern Höhe an. „Aber das wäre der schlimmste Fall, der von einem Loch von 20 bis 30 Metern in der Mitte der Staumauer nach einem Bombardement ausgeht“, erzählt Hubert Reif. 40 Jahre lang war er Talsperrenwärter und kennt das Bauwerk bis ins kleinste Detail.

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