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Apotheker bleibt Mieter

Johannes-Apotheke in Forbach könnte wieder öffnen

Wegen Personalmangels muss die einzige Apotheke im Ort schließen. Vorerst bleibt eine Rezeptsammelstelle. Es gibt aber eine Perspektive.

Personalmangel: Seit 2012 sei das Personal „auf Kante genäht“, so der Inhaber der Johannes-Apotheke in Forbach, Karl-Heinz Wilhelm. Nachdem nun auch die Filialleiterin in den Ruhestand gehe, könnten zwei Stellen nicht mehr besetzt werden und die Schließung der Apotheke sei unumgänglich. Foto: Reinhold Bauer

Trotz der Apothekenschließung wegen Personalmangels Ende März werde er die Räumlichkeiten auf unbestimmte Zeit weiter anmieten und diese als Lagerraum nutzen, erklärte Apotheker Karl-Heinz Wilhelm jetzt im Gemeinderat.

Er stellte in Aussicht, bei ausreichendem Personalstand diese wieder zu eröffnen. Seine jahrelange Suche nach Personal habe er dabei bis ins Ausland ausgeweitet. Wie sich dabei herausstellte, erfüllte eine hierbei gewonnene Mitarbeiterin aus Bosnien noch nicht alle rechtlich erforderlichen Voraussetzungen, um die Filialleiterin, die nun in den Ruhestand geht, zu ersetzen. Auch der Wegzug der Pharmazeutisch-Technischen-Assistentin konnte bisher nicht ersetzt werden.

„Ab dem 1. April steht eine Rezept-Sammelstelle für die immobilen Kunden bereit, die täglich um 12.30 und am Samstag um 10 Uhr geleert wird. Mit der Auslieferung der Medikamente könne am nächsten Werktag gerechnet werden, so Wilhelm.

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