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Familienvater muss in die Notaufnahme

Gernsbacher Ehepaar blickt auf Corona-Erkrankung zurück

Einfach waren die zurückliegenden Monate für das Gernsbacher Ehepaar Tina und Hakan Aksoy nicht. Ganz im Gegenteil: Die gesamte Familie wurde im März auf Corona positiv getestet.

Tina und Hakan Aksoy vor der Hofstätte in Gernsbach Foto: Sigrid Preuss-Fieting

Als Kiosk-Pächter im Igelbachbad ist Hakan Aksoy seit 2020 den Gernsbachern mit dem GernsGarden, dem er mit innovativen Ideen ein südländisches Flair verlieh, bekannt. Im September kaufte das Paar gemeinsam eines der Wahrzeichen der Stadt, die Hofstätte Nummer 7.

Erkrankung stellt Familie vor Herausforderung

Wohnen und Arbeiten unter einem Dach, der Traum der Beiden, sollte dann doch eine ganze Weile auf die Erfüllung warten, denn Corona machte in mehrfacher Hinsicht eine schnelle Umsetzung der Pläne zunichte. Nicht nur entsprechende Pandemie-Verordnungen sorgten für Verzögerungen und Stopp am Innenausbau des historischen Fachwerkhauses.

Die drei Familienmitgliedern – Mutter, Vater, Tochter - mussten sich in häusliche Quarantäne begeben. Keine einfache Situation für die Ehefrau, denn schon bald erkrankte ihr Mann schwer an Corona. Strikt musste er sich von der Familie isolieren.

Zustand verschlechtert sich

Das Essen wurde ihm vor die Tür gestellt. Am siebten Tag seiner Erkrankung verschlechterte sich der Zustand des Familienvaters derart, dass der Rettungsdienst gerufen werden musste, der den fiebernden, nach Atem ringenden Patienten ins Klinikum Baden-Baden transportierte.

So sehr sich Hakan Aksoy zunächst auch gegen einen klinischen Aufenthalt wehrte, war er letztendlich dankbar, im Klinikum Baden-Baden aufgenommen worden zu sein. Schon die Untersuchungen in der Notaufnahme waren umfassend professionell, die siebentägige stationäre Aufnahme und Behandlung unglaublich vertrauenserweckend betont Aksoy.

Jetzt geht es wieder bergauf, ich bin auf gutem Wege.
Hakan Aksoy, ehemaliger Corona-Patient

„In den ersten vier Tagen wurde ich rund um die Uhr stündlich überwacht, bekam Sauerstoff, Infusionen und regelmäßige Blutuntersuchungen wurden vorgenommen. Es war bemerkenswert mit welcher Freundlichkeit hier trotz der Stresssituation gearbeitet wurde. Nach acht Tagen konnte ich die Klinik wieder verlassen, fühlte mich aber Wochen danach noch sehr schlapp, müde und schnell atemlos. Jetzt geht es wieder bergauf, ich bin auf gutem Wege.“

Zuversichtlich in die Zukunft

Der Blick des Ehepaars ist zuversichtlich nach vorne gerichtet: Tina Aksoy kann ihren Wohlfühlsalon in der Hofstätte 7 öffnen.

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