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Haus Baden

Wie der Unternehmer Gerd Overlack Schloss Eberstein 2005 zu neuem Leben erweckt hat

Nach wirtschaftlicher Schieflage verkauft das Haus Baden das Schloss. Für das Murgtal ist der Einstieg von Investor Gerd Overlack ein Glücksfall und dieser beweist auch bei der Wahl des gastronomischen Partners ein glückliches Händchen.

Viele Brautpaare wollen auf Schloss Eberstein in Gernsbach heiraten. Wanderer, Mountainbiker und Motorradfahrer kehren einträchtig auf der Platanen-Terrasse ein mit Blick auf den Weinberg. Foto: Joachim Gerstner

Markgräfliche Finanzen in Schieflage und zwei Schlösser: Nur knapp zehn Kilometer Luftlinie liegen zwischen Schloss Eberstein oberhalb von Gernsbach und dem Neuen Schloss in Baden-Baden.

Die beiden mittelalterlichen Prachtbauten stehen exemplarisch für die wirtschaftlichen Zwänge, denen sich auch ein ehemals regierendes Adelshaus nicht entziehen kann: Der Unterhalt historischer Gemäuer ist kostspielig und bringt nichts ein, weshalb sich letztlich auch das Haus Baden von den Immobilien trennt.

Mit unterschiedlichem Ausgang: Während der aus dem Murgtal stammende Kölner Unternehmer Gerd Overlack das Schloss Eberstein denkmalgerecht saniert und ab 2005 mit Sternekoch Bernd Werner Restaurant und Hotel zu neuer Blüte bringt, liegt das Neue Schloss weiterhin im Dornröschenschlaf. Pläne für ein millionenteures Luxushotel lassen sich durch die neue Schlossherrin Fawzia Al-Hassawi bislang nicht realisieren.

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