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Gefahrenstellen in Gaggenau und Gernsbach

Hochwasserschutz im Murgtal: An diesen Schwachstellen drohen Überschwemmungen

Land und Kommunen haben viel in den Hochwasserschutz im Murgtal investiert. Allerdings gibt es noch immer mehrere Schwachstellen. Besonders Anwohner in Gaggenau und Gernsbach wären betroffen. Einige Gefahrenpunkte sollen in den kommenden Jahren entschärft werden. Für andere gibt es bislang noch keine Pläne.

Am 4. Januar 2018 drohte das Wasser der Murg über die Gernsbacher Stadtbrücke zu fließen. Foto: Oliver Römer

Eine Region im Ausnahmezustand: Die Murg schießt durch das enge Tal. Sie überflutet Straßen, Gärten, Parkplätze. In wenigen Minuten laufen die Keller voll. Autos fahren durch knietiefes Wasser, Anwohner stapeln hektisch Sandsäcke. In Gaggenau reißt der Fluss ein Baustellensilo mit. Am Dienstag, 27. Oktober 1998, erleben die Murgtäler eines der schwersten Hochwasser der vergangenen Jahrzehnte.

Land und Kommunen haben seitdem viel getan, um den Schutz der Bürger zu verbessern. Aber: Noch immer offenbart die Hochwassergefahrenkarte bei einem 100-jährlichen Hochwasser an der Murg einige Schwachstellen. In Gernsbach ist die Bedrohung am größten. Die neuralgischen Punkte im Überblick:

Gaggenau

Die gute Nachricht: Selbst bei einem 100-jährlichen Hochwasser (HQ 100) würde die Fußgängerzone nicht überschwemmt. Der Grund: 2016 wurde das Murgufer zwischen der Berliner Brücke und dem Benz-Verwaltungsgebäude angehoben. Auch die Wege am Murgsee wurden erhöht.

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