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Am Freitag eröffnet

Weihnachtliches Ambiente mit 2G Plus auf dem Acherner Weihnachtsmarkt

Lange haben die Verantwortlichen überlegt, ob sie den Acherner Weihnachtsmarkt durchziehen werden. Seit Freitag ist er eröffnet.

Der Lichtbogen wird wieder ein beliebtes Selfie-Objekt sein, um ein weihnachtliches Foto zu machen - hier von links Oberbürgermeister Klaus Muttach, Monika Ross, der für die Elektrik zuständige Joachim Litsch, Sandra Vierthaler von der „Achern aktiv“ Geschäftsstelle und der neue „Marktmeister“ Johann Schalast bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes Foto: Roland Spether

Das Weihnachtsdorf mit schmucken Holzhäuschen ist eröffnet. Der große Christbaum vor dem Rathaus „Am Markt“ glänzt mit 500 rot-weißen LED-Leuchten in den Farben der Stadt Achern und entlang der Stände mit ihren Leckereien liegt der Duft von Weihnachten in der Luft.

Fast scheint es, als wäre es ein ganz normaler Weihnachtsmarkt, den Oberbürgermeister Klaus Muttach und Monika Ross, Kommissarische Vorsitzende von „Achern aktiv“, am Freitagabend mit einer Tasse heißen Glühweins eröffneten.

Doch es ist Corona-Zeit, lange haben die Verantwortlichen der Stadt und des Werberings sowie die Marktleute über die Ausrichtung des Marktes gesprochen und dann doch entschieden, diesen kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt unter den Bedingungen der 2G-plus-Regelung auszurichten.

Der Markt hat ein Wohlfühl-Ambiente.
Klaus Muttach, OB von Achern

„Der Markt hat ein Wohlfühl-Ambiente, Platz ist ausreichend für die 14 Stände vorhanden und die Besucher dürfen sich auf den Weihnachtsmarkt freuen“, sagte Klaus Muttach. Mit „Achern aktiv“ und den Marktleuten sei ein gutes Konzept gefunden worden, um den Besuchern auch eine sichere Veranstaltung bis zum 19. Dezember anbieten zu können.

„Wir haben alles verantwortungsvoll abgewogen, das Für und Wider bewertet und dann kamen wir zu der Entscheidung, den Markt auszurichten, so der Oberbürgermeister. Wichtig war ihm auch, den Menschen mit dem Markt wieder etwas Normalität in der Weihnachtszeit zu bieten und ihnen in einer schwierigen Zeit eine Freude zu machen.

Dies wird am Samstag, 27. November, ab 10 Uhr der Fall sein, wenn „Peters gute Backstube“ nach guter Tradition einen riesigen Hefe-Adventskranz mit zum Weihnachtsmarkt bringt, dessen Stücke außerhalb des eingezäunten Bereiches für die Werkstatt der Lebenshilfe Achern verkauft werden.

Testmöglichkeiten in der Innenstadt

Der Weihnachtsmarkt findet mit der 2G-Plus-Regelung statt. Dies bedeutet, dass die Besucher neben ihren entsprechenden Impf- oder Genesungsnachweisen digital oder analog auch einen aktuellen, zertifizierten Schnelltest vorlegen müssen.

Gegenüber der Sparkasse besteht die Möglichkeit zu bescheinigten Tests, im Bereich der Innenstadt gibt es einige Schnelltest-Angebote, Besucher können den Weihnachtsmarkt auch mit aktuell gültigen, negativen Testergebnissen besuchen, die ihnen ihre Arbeitgeber, Einrichtungen oder Schulen ausgestellt haben. Die Kontrollen an den beiden Eingängen von der Hauptstraße und im hinteren Bereich beim Rathaus „Am Markt“ werden konsequent vorgenommen.

Der Ausgang befindet sich zur Wilhelm-Schechter-Straße hin. Die Anbieter sind zu besonderen Hygienemaßnahmen etwa beim Ausschank von Getränken angehalten.

„Nikolaus ist ein guter Mann“ heißt es am Samstag, 4. Dezember, wenn „Achern aktiv“ die vorweihnachtlichen Boten Nikolaus und Knecht Ruprecht auftreten lässt. Damit wird ein guter, alter Brauch fortgesetzt, denn immerhin ist der echte Bischof Nikolaus von Myra aus dem vierten Jahrhundert der Schutzpatron von Achern und die Bürger haben ihm zu Ehren vor mehr als 1.000 Jahren eine Kapelle errichtet.

So haben sie den Heiligen vor allem bei Hochwasser um Beistand angerufen, sie verehrten ihn auch als Persönlichkeit, die für Werte wie Güte, Menschlichkeit und Gerechtigkeit einstand und noch dazu großherzig sein Geld an arme Menschen verschenkte.

Der „Acherner Nikolaus“ unterdessen beschenkt die Kinder mit Süßigkeiten. Nikolaus und Knecht Ruprecht werden den Tag über in den Fachgeschäften des Werberings unterwegs sein und mit den Kindern auf Abstand sprechen. Eine zentrale Veranstaltung wie in den Jahren zuvor auf dem Weihnachtsmarkt wird es coronabedingt nicht geben.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes sind montags bis donnerstags von 16 bis 20 Uhr sowie freitags von 16 bis 21 Uhr. An den Samstagen können die Gäste den Markt von 11 bis 21 Uhr besuchen, an den Sonntagen von 13 bis 20 Uhr.

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