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Rekordverdächtiges Tempo

Zehn Gebäude und 159 Wohnungen: Richtfest auf dem ehemaligen Süwag-Gelände in Achern

Ende des Jahres werden die ersten Bewohner im neuen Wohnquartier auf dem einstigen Süwag-Gelände in Achern ihre Apartments beziehen. Auf der Baustelle wurde und wird mächtig Gas gegeben.

Bold-Bauleiter Bruno Serr (links) gab, assistiert von Cyprien Roth, freut sich in seinem Richtspruch über den raschen Fortschritt. Foto: Michael Moos

Bruno Serr hat es geschafft. Der für die Bebauung des ehemaligen Süwag-Areals verantwortliche Bauleiter der Acherner Firma Bold ist mit seinem bis zu 100-köpfigen Team im Zeitplan geblieben. Noch drei Wochen, dann haben Serr und seine Mitarbeiter die Rohbauarbeiten für das Großprojekt mit 159 Wohnungen in einem rekordverdächtigen Tempo abgeschlossen. Ende des Jahres werden die ersten Bewohner einziehen.

Innerhalb von nur rund 13 Monaten nach dem symbolischen ersten Spatenstich sind die zehn Gebäude auf dem mehr als 20.000 Quadratmeter großen künftigen Wohnquartier zwischen Kapellenstraße und der Acher aus dem Boden gewachsen. „Wahnsinn“, so dazu der respektvolle Kommentar von Investor Thomas Mertz, dessen „Intensivbau“ das 50-Millionen-Projekt realisiert.

Bruno Serr, der, assistiert von Cyprien Roth, vor mehr als 200 Gästen den traditionellen Richtspruch sprach und sein Weinglas formvollendet am Boden zerschellen ließ, bleibt unterdessen bescheiden. Die Arbeit auf der Baustelle habe ihm trotz Widrigkeiten wie explodierender Baustahlpreise und einem spürbaren Mangel an bestimmten Baustoffen „Spaß gemacht“.

Richtfest auf Süwag-Gelände in Achern mit zahlreichen Gästen

Ihren „Spaß“ hatten auch die zahlreichen Richtfest-Gäste, darunter Bold-Geschäftsführer Kris Wiume, Volksbank-Chef Markus Dauber und Powercloud-Boss Marco Beicht, der auf den nahegelegenen Illenauwiesen aktuell ein noch größeres Bauprojekt realisiert. Bevor sie sich dem Richtschmaus hingeben konnten, beschrieb Thomas Mertz die Geschichte seines Engagements auf dem einstigen Süwag-Gelände, das 2010 ausgeschrieben wurde und für das er schließlich unter 54 Bewerbern das Rennen machte.

„Im November 2015 ging es zum Notar, und am 1. Juli 2020 erfolgte der erste Spatenstich“, so Mertz, der drei Punkte als Geheimnis seines Erfolgs bezeichnete: „Der Rückhalt in meiner Familie, mein sehr guter Bauleiter Uwe Huber und die seit Jahrzehnten bewährte Zusammenarbeit mit Handwerkern aus der Region.

Großprojekt mit zahlreichen Wohnungen auf Süwag-Areal in Achern

Während Oberbürgermeister Klaus Muttach (CDU) mit Blick auf das neue Wohnquartier von einer „Bereicherung“ sprach und den in diesem Zusammenhang realisierten Bau von 22 preisgünstigen Apartments würdigte, nannte Architekt Albrecht Seebacher weitere Details: Die preisgünstigen Wohnungen haben Größen von 45 bis 95 Quadratmeter, die restlichen 137 Apartments bieten 65 bis 140 Quadratmeter.

Auf dem von viel Grün und vergleichsweise großen Abständen geprägten Areal wird es fast 300 Autostellplätze geben, davon 220 in der Tiefgarage. Eines der insgesamt zehn Gebäude wird ein Steuerberatungsbüro und eine Augenarztpraxis aufnehmen.

Und was macht Bauleiter Bruno Serr, wenn die Rohbauarbeiten auf dem einstigen Süwag-Gelände abgeschlossen sind? Er zieht mit seinen Mitarbeitern nur wenige Meter weiter und wird auf den Illenauwiesen in der gleichen Position auf der Baustelle ebenfalls die organisatorischen Strippen ziehen – und den nächsten Bauzeitenrekord anstreben .

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