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I hätt do mol e Frog

Weshalb in Oberachern „Autobahnen“ durch den Wald führen

Warum ist der Oberacherner Wald in schlechtem Zustand? Diese Frage hat Karl Wild im Rahmen der Leseraktion „I hätt do mol e Frog“ an die Redaktion gestellt. Zustimmung findet Wild bei Naturschützern. Die Stadt Achern und die Forstverwaltung weisen die Kritik zurück.

Breite Schneise: „Autobahnen“ führen nach Aussagen von Kritikern durch den Wald in Oberachern. Die Stadt Achern beharrt darauf, dass die Wege nach der Richtlinie der Landesforstverwaltung angelegt wurden. Foto: Michael Moos

„Was ist aus unserem Wald geworden?“ Leser Karl Wild ist überhaupt nicht zufrieden mit dem Bild des bei vielen Menschen beliebten Oberacherner Forsts. Er klagt über zu breite Wege und eine unzureichende Aufforstung: „Zählt man alle Stellen zusammen, gibt es hektarweise Flächen, an denen kein Baum steht.“ Karl Wild steht übrigens nicht allein mit seiner Kritik: Defizite sieht auch der Naturschutzbund (Nabu): „Hier gilt ganz offensichtlich: Ökonomie vor Ökologie“, sagt Nabu-Sprecher Franz Panter.

Karl Wild kennt den Oberacherner Wald seit vielen Jahrzehnten. Als Bub half der gelernte Schlosser seinem Großvater beim Holzmachen für den großen Bauernhof in Sasbachwalden. Für seinen Geschmack gibt es am Boden zu viel Dornengestrüpp, das zukunftsträchtige Bäume am Aufwuchs hindert. Was Wild besonders ärgert, sind die vielen Stellen, an denen die Sommersonne bis zum Boden kommt und auf diese Weise den Wasserhaushalt im Wald beeinträchtigt. „Stellen Sie sich vor, hier habe ich schon Menschen beim Sonnenbad beobachtet – dort, wo eigentlich Hochwald stehen sollte.“

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