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Klarer Sieg für Amtsinhaber

Hubert Schnurr bleibt Oberbürgermeister in Bühl

92,3 Prozent erzielte Hubert Schnurr bei der OB-Wahl in Bühl. Der Amtsinhaber war als einziger Kandidat angetreten. Die Wahlbeteiligung blieb mit 20,7 Prozent unter Schnurrs Wunsch, der sich 26 Prozent oder mehr erhofft hatte.

Oberbürgermeister Hubert Schnurr gibt seine Stimme ab. Bei der Bürgermeisterwahl in Bühl war er der einzige Kandidat. Foto: Bernhard Margull

92,3 Prozent erzielte Hubert Schnurr bei der OB-Wahl in Bühl. Der Amtsinhaber war als einziger Kandidat angetreten. Die Wahlbeteiligung blieb mit 20,7 Prozent unter Schnurrs Wunsch.

Das ist natürlich keine Überraschung: Hubert Schnurr kann auch die nächsten acht Jahre als Oberbürgermeister die Geschicke Bühls leiten. 4.167 Bühlerinnen und Bühler haben für ihn gestimmt, 347 einen anderen Namen auf den Stimmzettel geschrieben. Denn Schnurr war auch der einzige Kandidat, der sich dem Votum stellte .

Ursprünglich hatte er sich eine Wahlbeteiligung von 26 Prozent plus erhofft – sein Wunsch ging mit 20,7  Prozent nicht in Erfüllung.

Auch wenn Hubert Schnurr im Wahlkampf ein „Solo“ hinlegen musste, absolvierte der 64-Jährige unter seinem Motto „Verlässlich Zukunft gestalten“ alle 16 Vorstellungsrunden in der Kernstadt und in den Stadtteilen. Bereits beim Neujahrsempfang hatte er seine erneute Kandidatur angekündigt.

Das Bürgermeister-Glöcklein im Rathausturm läutet

Der Alte Trausaal im Bühler Rathaus war gut gefüllt, als die Auszählung der Stimmen begann. Diskutiert wurde weniger über die in kurzen Abständen eingehenden Ergebnisse aus den Wahlbezirken als vielmehr über die Höhe der Wahlbeteiligung, das immer stärker schwindende Interesse an demokratischen Entscheidungen.

Thema waren auch Posts in den Sozialen Medien, mit denen auf den letzten Metern vor der Wahl noch einmal ein Gegenkandidat ins Spiel gebracht werden sollte. Als schließlich auch das Ergebnis des letzten von insgesamt 28 Wahlbezirken auf dem großen Bildschirm aufleuchtete, brandete Applaus auf; rasch war Hubert Schnurr von Gratulanten umringt.

Auf dem Marktplatz, auf dem sich etwa 300 Besucher eingefunden hatten, begann wenige Minuten später die „Wahlparty“. Das Bürgermeister-Glöcklein im Rathausturm hatte zuvor den akustischen „weißen Rauch“ aufsteigen lassen.

Auf den Treppenstufen vor dem Rathaus II verkündete Bürgermeister Wolfgang Jokerst das offizielle Ergebnis, die Bühler Stadtkapelle schickte ein erstes Stück über den Platz, derweil im Hintergrund der Bauhof bereits einen Maien in die Luft hievte.

OB Schnurr dankt allen und lädt alle zu Getränken ein

Der alte und neue Oberbürgermeister dankte den Besuchern für ihr Kommen. Gut gelaunt und zu manchem Scherzchen aufgelegt, zeigte er sich zufrieden mit dem Ergebnis der Wahl. Die Wahlbeteiligung interpretierte er so, dass jene, die nicht wählen gegangen seien, auch nicht gegen ihn gewesen seien.

Er dankte allen, die gewählt hätten, „auch wenn es mehr hätten sein dürfen. Aber das ist eine allgemeine Entwicklung.“ Schnurr würdigte die Arbeit der Wahlhelfer in den 28 Wahlbezirken („vermutlich war es nicht besonders abwechslungsreich“) und dankte der Stadtkapelle und vor allem seiner Familie.

Schließlich lud er zu Freigetränken auf dem Platz ein. „Und wenn es nicht reichen sollte, gibt es im ’Schwanen’ Freibier.“ Und dann erklang, was noch erklingen musste – die Weise vom schönsten Land in Deutschlands Gau’n. Das „Badnerlied“ gab das Startsignal zu angeregten Gesprächen.

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