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Digitale Park-App

In Achern und Bühl gibt es künftig Parkscheine per Smartphone

Den Parkschein per App ezahlen - das ist demnächst in Bühl und Achern möglich. Die beiden Oberbürgermeister Klaus Muttach und Hubert Schnurr präsentierten das Projekt gemeinsam. Autofahrerinnen, Autofahrer und die Städte sollen dabei alle von dem neuen Modell profitieren.

Einfach, schnell und bargeldlos können künftig Autofahrer mit der neuen Park App ihre Parkscheine auf allen gebührenpflichtigen kommunalen Parkplätzen lösen - hier beim Test die Oberbürgermeister (von links) Hubert Schnurr und Klaus Muttach Foto: Roland Spether

Digitales Parken ist künftig auf allen gebührenpflichtigen kommunalen Parkplätzen in Achern und Bühl möglich. Die Oberbürgermeister Klaus Muttach (Achern, CDU) und Hubert Schnurr (Bühl, Freie Wähler) haben mit dem Unternehmen Parkster als Kooperationspartner „Parken mit dem Smartphone“ gestartet, das Bezahlen der Parkgebühren über eine entsprechende App ermöglicht.

„Wir entlasten damit unsere Verwaltungen und machen Parken für die Bürgerinnen und Bürger einfacher“, so die Oberbürgermeister bei der offiziellen Vorstellung der App auf dem Pendlerparkplatz am Achener Bahnhof. „Wer seinen Parkschein digital löst, braucht keinen Umweg mehr zum Parkautomaten zu machen und bezahlt zudem kontaktlos die am Parkplatz geltende Gebühr direkt am eigenen Smartphone“, betonten Klaus Muttach und Hubert Schnurr.

Ein Vorteil für die beiden Städte ist, dass sie künftig weniger Parkautomaten benötigen und weniger Personal, um das Geld zu entnehmen und die Automaten zu warten.

Wer Apps benutzt, die Eingabe entsprechender Daten beherrscht und digital bezahlt, kommt mit der Park-App schnell klar. Die App ist für Android-Endgeräte auf Google Play sowie für das iPhone im App-Store kostenlos erhältlich.

Wenn der Autofahrer in Bühl oder Achern einen der gebührenpflichtigen Parkplätze angefahren hat, muss er sein Kennzeichen und die Parkdauer eingeben.

Parkschein kann am Handy jederzeit verlängert werden

Gegenüber dem Aussteigen aus dem Fahrzeug, dem Gang zum Parkautomaten und dem Ziehen eines Parkscheins hat der digitale Parkschein folgenden Vorteil: Der Autofahrer kann direkt an dem angefahrenen Parkplatz die Parkzeit eingeben und innerhalb der Höchstparkdauer verlängern oder auch verkürzen. Wenn dem Nutzer vielleicht die Zeit etwas knapp wird, er den Zug verpasst oder er in der Arztpraxis merkt, er braucht mehr oder weniger Parkzeit, kann er diese bequem über die App regulieren.

Es besteht mit dem Handy-Parken keinen Grund mehr, ein Knöllchen fürchten zu müssen, wenn man im Café noch etwas länger bleiben möchte oder einem bei Einkäufen die Zeit davon läuft, wie im Kreis der Oberbürgermeister und der Mitarbeiter Ralf Volz, Hans Heizmann (beide Achern) und Andreas Bohnert (Bühl) zu hören war. „In Achern gibt es auch die klassische Brötchentaste in der App: Autofahrer können für schnelle Besorgungen ein Gratisticket für 15 Minuten lösen“, so Ralf Volz, Leiter des Eigenbetriebs Technik der Stadt Achern.

Schwarzparken lohnt sich nicht

Neben dieser Besonderheit ist auch gewährleistet, dass sich Schwarzparken nicht lohnt. Denn die kommunale Verkehrsüberwachung kann alle über die Parkster-App gelösten Parkscheine in Echtzeit überwachen und sehen bei jedem Fahrzeug, ob ein Ticket gelöst wurde und ob dieses auch gültig ist.

Kunden müssen keine Kontodaten in der App speichern. Bezahlt wird auf Rechnung oder mit Kreditkarte. „Der Autofahrer erhält von Parkster per Post oder E-Mail eine monatliche Rechnung, die detailliert seine Parkvorgänge auflistet“, erklärt Alban Ismajli vom App-Unternehmen, und ergänzt: „Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, digitales Parken möglichst einfach, transparent und kundenfreundlich zu machen.“ Die Tarife sollen trotz App gleich bleiben: „Wer privat mit der Parkster-App parkt, bezahlt dafür das Gleiche wie am Parkautomaten. Darüber hinaus bieten wir dem Autofahrer in der App optionale Zusatzdienste, wie ein gemeinsames Familienkonto an.“

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