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Illegale Deponien

Hier liegt der Müll begraben: Im nördlichen Ortenaukreis gibt es 93 sogenannten Altablagerungen

Noch in den 70er Jahren wurde der Abfall illegal auf Müllplätzen in der ganzen Region verklappt. BNN-Leser haben dort zuletzt bräunliches Sickerwasser bemerkt und fürchten um das Grundwasser.

Spuren unserer Vorfahren: Wahrscheinlich durch Metalloxid rostrot gefärbtes Wasser läuft aus einem Hang am Illenbach. Gefährlich soll das nicht sein. Foto: Hauke Heuer

Heute ist Deutschland das Land der Mülltrennung und der Umweltauflagen. Doch das war nicht immer so. Bis zur Einführung des Abfallbeseitigungsgesetzes vor fast einem halben Jahrhundert im Jahr 1972, entsorgten die Bürger aber auch die Gemeinden ihren Abfall einfach auf wilden Müllplätzen.

Auch im heutigen nördlichen Ortenaukreis wurde der Unrat vielerorts einfach immer wieder zusammengeschoben und angezündet, um Platz für weiteren Müll zu schaffen. Spätestens mit Einführung der Müllabfuhr, in Achern war es am 1. März 1972 soweit, war mit der illegalen Entsorgung Schluss.

Damals wurde eine Fläche am heutigen Waldparkplatz östlich der Illenau als zentrale Deponie für den gesamten damaligen südlichen Landkreis Bühl auserkoren - trotz des großes Widerstandes im Gemeinderat.

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