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Rheinpegel deutlich über Meldemarke

Tosendes Wasser an Staustufe Rheinau-Gambsheim lockt Hochwassertouristen

Die beeindruckenden Wassermassen des Rheins an der Staustufe Rheinau-Gambsheim locken die Neugierigen. Viele Fotos werden gemacht. Hochwasser-Experten und die verantwortlichen Kräfte in Städten und Gemeinden haben indes andere Sorgen.

Im Kehler Rheinvorland steht das Wasser, die Brücke der zwei Ufer (Passerelle) ist nur eingeschränkt nutzbar. Foto: Norman Mummert/Stadt Kehl

Drei Punkte auf der Pegelkarte der Hochwasservorhersagezentrale (HVZ) der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg blinken rot: Sie stehen für Hauenstein/Rhein (Stadtteil von Laufenburg), Maxau (Karlsruhe) und Kehl-Kronenhof. Die Zeichen sind unübersehbar – es herrscht Hochwasser.

Im Falle von Kehl-Kronenhof lag der Messwert am Donnerstag, 15. Juli, 9.45 Uhr bei 4,54 Metern, um 14.30 Uhr bereits bei 4,58 Metern. Der Meldewert (HMO) liegt bei vier Metern. Diese Marke ist somit überschritten und deshalb blinkt es auf der Karte – wie bei Hauenstein (9,70 Meter, HMO: acht Meter) und Maxau (8,40 Meter und HMO: 6,50 Meter).

„Vorübergehend fallende Pegel am Oberrhein, steigende Pegel in kleineren Gewässern erwartet“, heißt es im Lagebericht der HVZ. Die Wasserstände an Hoch- und Oberrhein befinden sich aufgrund der Vorbelastung auf einem hohen Niveau. An den Rheinpegeln Hauenstein, Kehl-Kronenhof und Maxau sind die Hochwassermeldewerte seit einigen Tagen überschritten. Wer mal mit dem Rad oder dem Auto durch die nördliche Ortenau fährt, sieht sehr schnell: Ob Rhein, ob Acher oder Rench-Flutkanal oder andere, Wasser ist üppig vorhanden.

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