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Als Waisen auf dem Basgarde-Hof

Nach anonymer Anzeige: So ging die Geschichte der Ottenhöfener Rehkitze weiter

Jäger hatten zwei verwaiste Kitze auf dem Basgarde-Hof in Ottenhöfen abgegeben. Auf Dauer dort bleiben sollen sie aber nicht - wir haben uns nachgeschaut, wie es den Tieren heute geht.
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Dass ein Reh nicht vor Menschen davonrennt, sondern im Galopp auf sie zu, das sieht man auch nicht alle Tage: „Bamba“ hört sogar auf seinen Namen - und er weiß, dass Michael Thoma ein Fläschchen mit warmer Ziegenmilch dabei hat, wenn er die Weide betritt. „Bamba“ und der drei Wochen jüngere „Bambo“ kamen im Sommer als verwaiste Rehkitze auf den Ottenhöfener Basgarde-Hof und wurden dort fast ein bisschen berühmt.

Unbekannte meldeten den Hof beim Veterinäramt, mehr als 200.000 Menschen sahen ein Video, in dem Thoma seinem Ärger darüber Luft machte. Der Hintergrund: Wildtiere aus der Natur mitzunehmen, gilt eigentlich als Jagdwilderei; in diesem Fall allerdings hatten Jäger die Tiere auf dem Hof abgegeben. Die Anzeige sei unterdessen fallen gelassen worden, von wem sie stammt, wisse er auch heute nicht, sagt Michael Thoma, auf eine Gegenanzeige habe er verzichtet.

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