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Beben bei Rheinau

Misslungenes Geothermie-Experiment: Wie die Honauer Ortsvorsteherin zur Erdbeben-Expertin wird

Ein folgenreicher Versuch: Die Geothermiebohrungen nördlich von Straßburg sorgen auch nach Monaten noch für Erdbeben in der Region. Am nächsten am Epizentrum liegt der kleine Rheinauer Stadtteil Honau, dessen Ortsvorsteherin um Schadenersatz für beschädigte Gebäude kämpft.

Erdbebenexpertin wieder Willen: Immer wieder wird der Rheinauer Stadtteil Honau von Erdstößen erschüttert. Ortsvorsteherin Annette Fritsch-Acar hat sich des Themas angenommen. Vor zwei Jahren wurde sie in ihr Amt gewählt. Foto: Frank Löhnig

Der Blick auf die Karte zeigt: Der Rheinauer Stadtteil Honau liegt genau gegenüber von La Wantzenau – jenem Ort auf der französischen Rheinseite, der seit Monaten immer wieder von Erdbeben erschüttert wird. Auslöser sind die inzwischen abgebrochenen Geothermiebohrungen auf dem Gelände der ehemaligen Raffinerie in Reichstett.

Vor allem im vergangenen Herbst und Winter hat es immer wieder gerumpelt, rund 100 Gebäude wurden allein in Rheinau beschädigt. Und als alles vorbei schien, hat es im Juni nochmal richtig gekracht: Eine Amplitude von 4,4 auf der Richterskala meldeten die Erdbebendienste zunächst, später war die Rede von 3,8.

Seit zwei Jahren auf dem Chefsessel

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