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Täglich fliegen bis zu 50.000 Bienen aus

Bienen von der Badner Halle produzieren zwölf Gläser Rastatter Stadthonig

Zwölf volle Gläser Honig sind entstanden aus den Bienenstöcken, die auf dem Dach der Badner Halle in Rastatt errichtet wurden. Bis zu 50.000 Bienen täglich sind hier zuletzt ausgeflogen.

Naturnahe Produktion: Stadtimker Bernhard Unser (rechts) erntet gemeinsam mit Rastatts Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch das „Barocke Gold“. Foto: Stadt Rastatt

Die Stadt Rastatt hat ihren ersten eigenen Honig. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch ist Stadtimker Bernhard Unser vor einigen Tagen auf das Dach der BadnerHalle gestiegen, um den Stadthonig zu ernten. „Barockes Gold“ wird er heißen, das hat das Team der Wirtschaftsförderung, des Stadtmarketings und des Citymanagements entschieden.

107 kreative Namensvorschläge für den ersten Rastatter Honig

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren zuvor dem Aufruf der Stadt gefolgt und haben insgesamt 107 kreative Namensvorschläge eingesandt. Auf die Hitliste der Namensvorschläge schaffte es zudem „Rastatter Stadthonig“ gefolgt von„Rastatter Gold“. Auf Platz vier landete der Vorschlag „Wir schwärmen für Rastatt“.

Zwei volle Waben konnten Unser und Pütsch bei ihrer ersten Ernte aus den Bienenstöcken ziehen. In bester innerstädtischer Lage auf dem Dach der BadnerHalle waren in den vergangenen drei Monaten bis zu 50.000 Bienen täglich ausgeflogen, um die Blütenpflanzen in der Umgebung anzusteuern und den Nektar aus den Blüten herauszusaugen.

Damit ging es dann wieder zurück zu den Bienenstöcken. Wenn der Honig reif ist und der Wassergehalt stimmt, versiegeln die Bienen die Wabe mit Wachs. „Dann ist der richtige Zeitpunkt für die Ernte“, erklärte Imker Unser. Mit einer Honigschleuder dreht er die Waben schließlich so lange, bis der Honig sich vollständig aus diesen löst. Herausgekommen sind zwölf volle Gläser, deren Inhalt nach Akazien und Lindenblüten schmeckt, verrät Unser.

Honig „Barockes Gold” wird nicht verkauft

Zu kaufen gibt es den Honig nicht. Das „Barocke Gold“ will Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch bei besonderen Anlässen verschenken. Geplant ist zudem, dass künftig alle Paare, die sich in Rastatt trauen lassen, ein kleines Gläschen des süßen Aufstrichs geschenkt bekommen. Ganz nach dem Motto „Bleiben Sie kleben – am besten ein Leben lang“.

Ende Juli wird Bernhard Unser voraussichtlich den nächsten Honig ernten können. Dann endet für die Bienen erst einmal die Saison. Rund um den 21. Dezember, so die Erfahrung des Imkers, fangen die Honigbienen wieder an, ins Frühjahr zu starten, und das Honigjahr beginnt von vorne.

Im kommenden Jahr soll dann auch noch ein weiteres Bienenvolk auf das Dach der Badner Halle ziehen, so dass drei Bienenvölker das „Barocke Gold“ produzieren.

Gewinner bekommen Honig und Einkaufsgutschein

Über ein Honigglas aus der ersten eigenen Stadternte können sich auch die drei Erstplatzierten des Namenswettbewerbs freuen. Darüber hinaus bekommen die Gewinner einen RA³-Einkaufsgutschein im Wert von je 25 Euro. Auch der Viertplatzierte geht nicht leer aus und erhält einen Sonderpreis. Die Gewinner werden in den kommenden Tagen von der Stadt Rastatt schriftlich benachrichtigt.

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