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Wurst aus eigener Herstellung

Knochenjob Metzger: Warum die Metzgerei Reis in Ottersdorf nach vier Generationen ihr Geschäft schließt

Das Ladengeschäft der Metzgerei Reis in Ottersdorf hat zum Jahreswechsel geschlossen. Verzichten müssen die Kunden aber nicht auf die Wurstwaren von Stefan Reis.

Im Ottersdorfer „Dorflädele“ verkauft Manuel Reis die Wurstwaren seines Vaters, nachdem die Eltern das Ladengeschäft der Metzgerei aufgegeben haben (rechts Anette Reis). Foto: Martina Holbein

Neben der Kasse hängt ein Zettel „Mittwoch ab 11 Uhr kesselfrische Fleischwurst“. Anette Reis, die Ehefrau von Stefan Reis, sagt einer Kundin, dass sie auch vorbestellen könne. Ein Angebot, das diese prompt annimmt.

„Mein Mann hat jede Woche so ein Spezialangebot, mal Fleischwurst, oder Paprikawurst nach einem ungarischen Rezept oder Fleischkäse“. Diese Sonderaktionenergänzen das Sortiment an abgepackter Frischwurst, an Wurstdosen, an geräuchertem Schinken oder Landjägern, das Woche wandelt.

Stefan Reis steht nach wie vor in der Wurstküche, um nach Rezepten des Großvaters und eigens entwickelten Rezepturen die Wurstwaren wie Wienerle oder Hausmacher-Wurst herzustellen. „Den Unterschied schmeckt man sofort“, sagt eine der Verkäuferinnen im „Dorflädele“. Die aus Berlin nach Ottersdorf gezogene junge Frau darf ihren Kindern nichts anderes mehr mitbringen.

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