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Fassanstich von OB Pütsch

Pop-up-Freizeitpark in Rastatt eröffnet: Die Karussells drehen sich wieder

Zum zweiten Mal gibt es auf dem Rastatter Festplatz einen Pop-up-Freizeitpark unter Corona-Bedingungen. Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch hat den Jahrmarkt am Donnerstagabend eröffnet.

Zeit, dass sich was dreht: Beim Disco-Fieber“ werden die Fahrgäste ordentlich durcheinander gerüttelt. Bis zum 12. September besteht beim Pop up-Freizeitpark auf der Friedrichsfeste Gelegenheit dazu. Foto: Hans-Jürgen Collet

Auf etwas wackeligen Beinen, aber bestens gelaunt verlassen Elias und Larissa den „Hopser“. So heißt unter den Schaustellern die sich wild drehende Scheibe, die auch den offiziellen Namen „Disco-Fieber“ trägt. „Einfach klasse, so etwas müsste jedes Jahr hier sein, es macht nur glücklich, das mitzuerleben“, sagen die beiden jungen Fans dieser besonderen Attraktion auf dem Festplatz strahlend.

Am Donnerstagabend eröffnet Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch dort die zweite Auflage des Pop-up-Freizeitparks – ganz zünftig mit einem offiziellen Fassanstich. Nach dem ersten misslungenen Hieb landet der OB mit dem zweiten Schlag einen Volltreffer – und der Gerstensaft strömt.

Die Assistenz übernimmt die frischgebackene baden-württembergische Bierkönigin Irina Hansmann aus Ettlingen. Erst im Juli war ihr in Stuttgart diese Ehre zuteilgeworden.

Toll, dass hier so ein Konzept umgesetzt und ermöglicht wird.
Irina Hansmann, baden-württembergische Bierkönigin

„Es ist die erste größere Veranstaltung, die ich begleite“, sagt Hansmann, die denn auch sogleich ein dickes Lob an die Organisatoren verteilt: „Toll, dass hier so ein Konzept umgesetzt und ermöglicht wird. Dieser Jahrmarkt ist klein, fein und angenehm“, so die nach eigenem Bekunden „leidenschaftliche Bierliebhaberin“, die bis Ende 2022 im Amt ist.

Blauer Himmel bei der offiziellen Eröffnung in Rastatt

Pütschs Befürchtungen, dass die nachmittäglichen Regenschauer auch die offizielle Eröffnung begleiten könnten, haben sich derweil rasch verflüchtigt: Blauer Himmel liefert das passende Ambiente zu der Zeremonie vor dem Biergarten, der rund 200 Plätze bietet. „Wir brauchen eine solche Infrastruktur-Einrichtung zur Unterhaltung in der Stadt“, untermauert Pütsch die Entscheidung, grünes Licht für die Neuauflage des Pop-up-Freizeitparks zu erteilen.

Es wäre aber noch schöner, wenn die Restriktionen ganz wegfallen könnten.
Hans Jürgen Pütsch, Oberbürgermeister

Die Empfehlung des Rathauschefs im Blick auf das darbende Schausteller-Gewerbe: „Man sollte schon etwas Geld hierlassen.“ Gelegenheit dazu besteht bis zum 12. September jeweils donnerstags und freitags von 15 bis 23 Uhr, samstags von 14 bis 23 Uhr sowie sonntags von 12 bis 23 Uhr. „Es wäre aber noch schöner, wenn die Restriktionen ganz wegfallen könnten“, meint Pütsch.

Dieser Wunsch freilich bleibt vorerst unerfüllt. So müssen sich die Besucher im Eingangsbereich entweder per Luca-App oder handschriftlich registrieren und auch die Körpertemperatur messen lassen. Zudem gibt es auf dem von 37 Schaustellern bestückten Gelände mehrere Handdesinfektionsspender.

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