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Rastatter Einzelhändler leiden unter dem Lockdown

Selbst das Weihnachtsgeschäft macht dem Rastatter Einzelhandel wenig Hoffnung

In der Vorweihnachtszeit, wenn der Weihnachtszauber auf dem Marktplatz und im Ehrenhof die Menschen in die Stadt lockt, ist auch in den Läden viel los. Doch in diesem Jahr gibt es keinen Weihnachtsmarkt. Und auch wenn die Läden im zweiten Lockdown offen bleiben dürfen – der Bär steppt hier nicht.

Will sich nicht unterkriegen lassen: Martina Döbereiner-Sachs in ihrem Schmuckatelier. Weil Kosmetiker derzeit nicht arbeiten dürfen, ist es auch ihr verboten, Ohrlöcher zu stechen. Foto: Swantje Huse

Es ist Samstag, Markttag und die Sonne scheint. Eigentlich alles Dinge, die dafür sorgen sollten, dass die Innenstadt ordentlich voll ist. Doch auch wenn überall Paare, kleine Familien oder auch einzelne Menschen zu sehen sind: Probleme, die Abstandsregeln einzuhalten, hat niemand. Es ist das dritte Wochenende im zweiten Lockdown dieses Corona-Jahres.

Entsprechend durchwachsen ist auch die Stimmung bei den Einzelhändlern. „Es kleckert alles so vor sich hin“, sagt Birgit Feldmann vom gleichnamigen Reformhaus direkt neben der Stadtkirche Sankt Alexander. Da sie in ihrem Geschäft Lebensmittel und Drogerieartikel verkauft, gehörte sie denjenigen, die im ersten Lockdown nicht schließen mussten. Einen Reibach hat sie aber dennoch nicht gemacht. „Das hat uns auf jeden Fall geholfen. Doch damals ist der Umsatz noch stärker zurückgegangen als jetzt.“ Woran es liegt? „Es wird nicht mehr gebummelt“, stellt Feldmann fest. „Und wenn die Kunden kommen, sind sie oft schlecht gelaunt, vor allem wegen der Masken.“

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