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Pädophilie ist größtes Thema

Karlsruher Hotline für potenzielle Straftäter verzeichnet hohe Nachfrage im zweiten Corona-Lockdown

Menschen mit pädophilen Neigungen oder mit Gewalt-Phantasien können sich bei einem Karlsruher Krisentelefon melden. Psychologen versuchen dann gemeinsam mit den Betroffenen, Straftaten zu verhindern. Das Angebot ist während des zweiten Corona-Lockdowns besonders wichtig.

Menschen mit pädophilen Neigungen können sich an eine Karlsruher Hotline wenden. Durch Gespräche mit Psychologen und Vermittlung von Therapie-Angeboten sollen Straftaten verhindert werden. Foto: Arne Dedert/dpa

Alle Frauen und Männer, die bei der Karlsruher Hotline anrufen, haben schlimme Gedanken. Sie verspüren Erregung, wenn sie ein Kind sehen. Oder sie sehen sich kurz davor, ihren Partner zu schlagen. Wenn sie die kostenlose Telefonnummer 0800 – 70 222 40 wählen, nimmt ein Psychologe ab. Durch das Gespräch soll es gar nicht erst zur Straftat kommen – und dem Anrufer im besten Fall eine geeignete Therapie vermittelt werden.

Dieses Angebot der Behandlungsinitiative Opferschutz gibt es seit dem ersten Corona-Lockdown im Frühjahr. Und zum derzeitigen zweiten Lockdown im November wird es umso wichtiger, wie Lisa Bux von der Initiative betont: „Im Moment sind viele Menschen überfordert mit der Situation. Stimmungen und Emotionen kochen schnell hoch.“

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