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Baden-Württemberg

Umweltministerin Walker lobt Bedeutung des Nationalparks Schwarzwald

Die neue Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) hat am Donnerstag erstmals in ihrer Funktion den Nationalpark Schwarzwald sowie das Nationalparkzentrum in Baiersbronn (Kreis Freudenstadt) besucht.

Thekla Walker (Bündnis 90/Die Grünen), Umweltministerin von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weissbrod/dpa

„Für Baden-Württemberg ist der Nationalpark in vielerlei Hinsicht von herausragender Bedeutung“, sagte sie. Er sei ein leuchtendes Aushängeschild für das Land.

Nach Worten eines Ministeriumssprechers soll aus dem bisher aus zwei Teilen bestehenden Nationalparkgebiet nach Möglichkeit irgendwann eine zusammenhängende Fläche werden.

„Aus fachlicher Sicht wäre die Verbindung der beiden Teilflächen ein großer Wunsch und sehr sinnvoll“, sagte er. Daraus habe man nie ein Geheimnis gemacht. „Die Weiterentwicklung des Nationalparks ist jedoch ein umfassender Prozess, der die Beteiligung und das Gespräch aller relevanten Akteure erfordert.“

Die Gesamtfläche zwischen den beiden Nationalparksteilen beträgt den Angaben zufolge rund 6.000 Hektar. Knapp 3.000 gehörten der Murgschifferschaft, 1.500 seien im Besitz verschiedener Kommunen und 1.500 seien Staatswald. Der Kauf von Flächen sei grundsätzlich denkbar, „aber der Prozess steht ja noch ganz am Anfang“, hieß es weiter.

Zunächst sei im Koalitionsvertrag die Erweiterung und Entwicklung des Parks auf Basis fachlicher Kriterien festgeschrieben. „Das ist eine Willensbekundung und ein Auftrag an das Umweltministerium, den Prozess einzuleiten und die Beteiligten und Betroffenen einzubeziehen.“ Das konkrete Ergebnis des Prozesses sei offen.

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