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Fragen und Antworten

Was ist Wasserstoff und warum will ihn jeder haben?

Wasserstoff ist ungiftig, als Gas oder als Flüssigkeit lässt er sich speichern und transportieren und der Energieträger enthält pro Kilogramm fast drei Mal so viel Energie wie Benzin oder Diesel. Das klingt fast zu gut um wahr zu sein - noch ist es das auch.

Ein Zug, der mit Wasserstoff angetrieben wird. Könnte so die Zukunft aussehen? Foto: Beltschak

Wasserstoff - das Wort klingt inzwischen wie ein Zaubermittel im Kampf gegen den Klimawandel. Politiker schwärmen von dem Element und Regierungen lassen Milliarden in seine Erforschung fließen. Warum eigentlich?

Weil der Stoff, der im Universum am häufigsten vorkommt, unschlagbare Vorteile hat: Wasserstoff ist ungiftig, aus ihm lässt sich Strom und Wärme gewinnen und zu Gas oder Flüssigkeit verarbeiten, lässt er sich speichern und transportieren. Noch besser: Wenn Wasserstoff mit dem Sauerstoff aus der Luft in einer Brennstoffzelle reagiert und Strom erzeugt, entsteht dabei nichts als reines Wasser.

Aber der Hoffnungsträger hat leider auch ein großes Problem: Der Energieträger kommt in der Natur zwar häufig vor, aber leider aber nur in seiner gebundenden Form. Als H2O in Wasser zum Beispiel. Um den molekularen Wasserstoff (H2) vom O zu trennen, braucht es Strom. Sehr viel Strom. Wissenschaftler auf der ganzen Welt suchen deshalb nach einer Möglichkeit, Wasserstoff in Zukunft massenhaft und trotzdem klimaneutral zu produzieren.

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