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Der Abschied als Riesenchance

Wie Karlsruhe und Ettlingen 1995 vom US-Truppenabzug profitiert haben

Drei deutsche Standorte von US-Truppen sollen in Zukunft insgesamt 12.000 Militärangehörige verlieren. Für die betroffenen Städte im Süden ist das ein Problem - doch sie können aus den positiven Erfahrungen von Karlsruhe und Ettlingen lernen.

Essen und spielen mit GIs: In der Nachkriegszeit luden die US-Streitkräfte in Karlsruhe regelmäßig bedürftige Kinder zu großen Feiern ein. Dieses Bild zeigt das Erntedankfest 1956 mit Kindern aus dem Sybelheim. Foto: Schlesiger/Archiv

Seit zehn Tagen ist die Gewissheit da: Bayern, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg werden von dem bevorstehenden Teilabzug der US-Truppen aus Deutschland stark betroffen sein. Nach dem Willen des US-Präsidenten Donald Trump sollen rund 12.000 der 36.000 in Deutschland stationierten Soldaten zurückgeholt oder in andere Nato-Länder verlegt werden.

Damit kommt vor allem auf die drei US-Standorte Vilseck, Spangdahlem und Stuttgart viel Ungewissheit zu: Wie werden die wirtschaftlichen, strukturellen und sozialen Folgen sein, wenn langjährige Freunde und Partner sich mit einem letzten „goodbye” verabschiedet haben?

Karlsruhe verfolgt die Entwicklungen um den Truppenabzug besonders aufmerksam: Denn die badische Metropole hat vor 25 Jahren damit eigene Erfahrungen gemacht - und könnte nun den betroffenen Städten den Tipp geben, dass manches nicht so schlimm ist wie es zunächst aussieht.

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