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Baden in Baku

Affäre Axel E. Fischer: CDU Baden-Württemberg pflegt schon lange gute Kontakte nach Aserbaidschan

Die Ermittlungen gegen den Karlsruher CDU-Bundestagsabgeordneten Axel E. Fischer kommen für die Partei in Baden-Württemberg zu einem schlechten Zeitpunkt. Es ist zudem nicht das erste Mal, dass angebliche Zahlungen aus Aserbaidschan für Unruhe sorgen.

Im Herbst ist Schluss: Seit 1998 ist Axel E. Fischer CDU-Bundestagsabgeordneter, bei der nächsten Wahl wird er allerdings nicht mehr antreten, da sein Wahlkreis ihn nicht mehr nominierte. Foto: Michael Kappeler/dpa

„Ich war überrascht“, sagt Andreas Rottner. Der CDU-Politiker aus Rheinstetten hat aus der Presse von den Vorwürfen gegen Axel E. Fischer erfahren. Und Rottner redet nicht lange um den heißen Brei herum.

„Unmittelbar vor der Landtagswahl ist das natürlich nicht gerade förderlich“, sagt er. Natürlich sei das auch in seinem Stadtverband ein heißes Thema, einige Mitglieder haben ihn gleich gefragt, was da los sei.

Das weiß auch Rottner nicht genau, betont aber: „Natürlich gilt die Unschuldsvermutung.“ Solange die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen und nichts bewiesen ist, stehe man hinter Fischer. Allerdings, das gibt auch Rottner zu, treffen die Vorwürfe nicht nur Fischer. „So ein Verdacht trifft alle, auch die CDU in Baden-Württemberg“, sagt er. „Das ist wirklich nicht gerade eine tolle Sache.“

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