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Nachfrage zieht deutlich an

Drohen wieder leere Regale? Händler und Hersteller in der Region sehen sich gut vorbereitet

Die Nachfrage nach Nudeln oder Toilettenpapier steigt wieder rasant, doch leere Regale in Drogerie- und Supermärkten soll es so schnell nicht mehr geben. Auch, weil die Händler dazugelernt haben.

Auf Vorrat: Im März war Toilettenpapier gefragt und plötzlich in vielen Läden knapp. Nun steigt die Nachfrage wieder. Foto: Rene Traut/dpa

Nudeln, Mehl, Hefe sowie Toilettenpapier, Desinfektionsmittel und Seife – in Super- und Drogeriemärkten sind wieder genau dieselben Produkte begehrt, die während der ersten Coronavirus-Welle bei Vorratskäufern beliebt waren. Das berichten Einzelhändler und Hersteller. Daten des statistischen Bundesamts bestätigen den Trend.

Doch leere Regale müsse niemand befürchten, heißt es von allen Seiten. Die Nachfrage sei zwar spürbar gewachsen, aber längst nicht so stark wie im Frühjahr. Zumal man inzwischen besser darauf vorbereitet sei.

„Wir spüren seit zweieinhalb Wochen, dass die Nachfrage wieder anzieht“, sagt Nudelhersteller Guido Jeremias aus Birkenfeld. „Die Bestellungen aus dem Einzelhandel sind größer. In unserem Fabrikverkauf haben wir 20 Prozent mehr Umsatz, im Onlineshop sogar 30 Prozent.“ Das sei allerdings kein Vergleich zur Situation ab Mitte März. „Da lagen die Mengen doppelt bis dreifach über denen des Vorjahreszeitraums“, so Jeremias. Für den Chef des Familienunternehmens ist die Umsatzentwicklung im Laufe der Corona-Krise dennoch kein Grund zum Jubeln.

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