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Bierabsatz in Baden-Württemberg geht zurück

Kampfpreise großer Konzerne stellen regionale Brauereien vor Probleme

Dorf- und Vereinsfeste fehlen im Corona-Jahr. Und in den Lokalen ist im ersten Halbjahr der Fassbierabsatz eingebrochen. Das wäre schon genug an Problemen für die regionalen Brauereien. Doch nun sind auch wieder Kampfpreise für den Kasten Bier im Supermarkt zurück.

Der Handel hat wieder an der Preisschraube gedreht. Der Kasten Bier wird zu Kampfpreisen angeboten. Regionale Brauereien fühlen sich dadurch noch mehr unter Druck gesetzt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Der Kasten „Veltins“ für 9,99 Euro, 20 Halbliterflaschen „Oettinger“ für 6 Euro, die Kiste „Holsten“ für 8,76 Euro. Und Warsteiner wird Kunden gar in seiner Septemberaktion den Preis für den zweiten Kasten erstatten, falls dieser an einem Montag oder Dienstag bei der Marke zugeschlagen hat. Keine Frage: Bier wird in Supermärkten wieder kastenweise zu Kampfpreisen verkauft, Kritiker sagen: verramscht. Der „Lockvogel Bier“ ist zurück.

Dem Präsidenten des Baden-Württembergischen Brauerbundes, Matthias Schürer, stößt das bitter auf. Denn es setzt seine überwiegend mittelständischen Mitglieder noch mehr unter Druck. Ausgelöst durch die befristete Mehrwertsteuersenkung sei der Handel preisaggressiv.

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