Skip to main content

Frust bei rund 700.000 Senioren

Rentner aus dem Enzkreis versucht einen Corona-Impftermin zu bekommen und scheitert trotz Vorbereitung

Über 700.000 hochbetagte Baden-Württemberger jagen den Terminen für ihre Corona-Impfung hinterher. Es ist eine anstrengende und unerfreuliche Jagd durch Telefon-Hotlines und Internet-Seiten. Am Ende bleibt oft nur Frust. Wo sind die Termine? Und warum ist das kompliziert?

Aussichtslos: Wilfried Zabel versucht seit Tagen einen Termin für seine Corona-Impfung zu ergattern. Vergeblich. Foto: Roland Weisenburger

„Wenn Sie einen Impftermin vereinbaren möchten, dann drücken Sie bitte die Eins.“ Wie viele Hochbetagte diesen Satz in den letzten Tagen schon gehört haben und wie oft sie dann die Eins drückten, kann niemand genau sagen. Sicher ist aber, für die allermeisten von ihnen führte die Eins nicht zu einem Impftermin, sondern ins digitale Nirwana — einer Welt der freundlichen Ansagen, in der so gut wie jeder Weg in einer Sackgasse endet.

Dabei hätte es Wilfried Zabel aus Königsbach am Mittwoch fast geschafft. Er hatte seinen Verifizierungscode und sowohl den Vermittlungscode I wie auch den Vermittlungscode II. Und dennoch schaffte er es nicht, einen Termin für die Corona-Impfung zu ergattern.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang