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Nach dem Ausscheiden

Pforzheimer Ramin Abtin freut sich nach „Promi Big Brother“ auf sein eigenes Bett

Wie es dem ehemaligen Kickbox-Weltmeister und Coach nach dem Auszug bei der TV-Show „Promi Big Brother” geht.

Beim Auszug: Ramin Abtin verabschiedet sich von Werner Hansch. Foto: Sat.1

An Tag 19 der SAT.1-Fernsehshow verließ der Pforzheimer Ramin Abtin das „Promi Big Brother“-Märchenland, wie die Kulisse der TV-Serie in diesem Jahr beschrieben wird. Abtin ist vor allem als Coach der Serie „The Biggest Loser” bekannt, aber auch als Sportpädagoge und Personaltrainer. Die BNN sprachen mit dem ehemaligen deutschen Kickbox-Weltmeister nach seinem Auszug aus dem berühmten Container.

„Am meisten freue ich mich auf mein eigenes Bett und darauf, dass nicht mehr gequasselt wird“, sagt Abtin. Das ewige Zuhören sei schon anstrengend gewesen. Er musste ständig Dinge hören, die er nicht hören wollte. Auf Durchzug schalten sei keine Option gewesen. Das ginge schlichtweg nicht.´

Zurück in der Heimat wird er als erstes in seiner Kampfsportakademie in Karlsbad nach dem Rechten sehen und weiter Schlagzeug spielen. Das habe er während Corona angefangen und bereite ihm großen Spaß. Aber auch auf gute Filme freut sich der Filmfan.

Schon oft hatte Abtin die Option, nach München zu ziehen, was beruflich wahrscheinlich günstiger gewesen wäre. Aber Pforzheim und die Region ist laut dem Fernsehmann einfach wunderschön. „Wir haben doch alles hier und es ist so schön ruhig“, sagt er.

Große Unterstützung der Fans

Dass er so oft von den anderen Teilnehmern nominiert wurde, sah der Pforzheimer als Kompliment. „Die anderen haben mich als Konkurrenten gesehen, weil ich anders bin“, so der ehemalige Profisportler. „Ich habe nicht so viel Aufmerksamkeit auf mich gezogen, aber Ikke Hüftgold (Anm. d. Redaktion, ein Schlager-Sänger) sah mich beispielsweise als Endgegner.“

Etwas überrascht, dass so viele Zuschauer für ihn angerufen haben, war er schon. Das zeige, dass es viele okay fanden, dass er sich nicht so in den Vordergrund gespielt habe, reflektiert der Kickboxer.

Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich so weit komme.
Ramin Abtin, Teilnehmer bei „Promi Big Brother

„Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich so weit komme“, gesteht er. Der in Straubenhardt aufgewachsene Sportler dachte zunächst, dass er den Zuschauern vielleicht zu bodenständig sei. Andererseits habe er einen gewissen Bekanntheitsgrad, da er bei der TV-Sendung „The Biggest Loser“ mitmacht.

Ramin Abtin spricht über Mobbing. Foto: Sat.1

Die „schwierigen Gegebenheiten” bezeichnete er als die größte Herausforderung während seiner 19 Tage im Container. „Die Zeit war für mich härter als gedacht, vor allem wegen der psychischen Belastung“, sagt der 48-Jährige. Stress sei er vom Sport zwar gewöhnt, aber die „stille Post“ und was da abgelaufen sei, sei schon etwas anderes, spielt er auf Nickligkeiten der Teilnehmer untereinander an.

Ich habe noch nie aufgegeben, auch nicht im Sport.
Ramin Abtin, éhemaliger Kickbox-Weltmeister

Die TV-Show freiwillig verlassen, sei aber keine Option für den Kampfsportler gewesen: „Man gibt seine Eigenverantwortung an die Show ab, das weiß man vorher. Ich habe noch nie aufgegeben, auch nicht im Sport.“ Nur bei einem privaten Zwischenfall hätte er den Big-Brother-Container sofort verlassen.

Und eine weitere Teilnahme? „Das muss ich ja nicht mehr machen, weil ich das schon gemacht habe.” Wenn müsse es ein neues Format sein, das noch härter ist.

Ramin Abtin auf den Weg in den Märchenwald Foto: Willi Weber/Sat.1

In seinen knapp drei Wochen hat er einige Menschen kennengelernt mit denen er auch weiterhin Kontakt pflegen möchte. Dies sei in erster Linie der Teleshopping-Moderator Sascha Heyna, den er als sympathischen und klugen Typen bezeichnet. Der Moderator habe ihm auch schon nach dem Auszug geschrieben.

„Aber auch Aaron Königs, Mischa Meyer, Simone Mecky-Ballack und Werner Hansch mag ich sehr“, so der Pforzheimer weiter. Einen Teilnehmern, den er nicht mehr wiedersehen möchte, gebe es allerdings nicht. Dafür vermisste Abtin vor allem die sozialen Kontakte zu seiner Familien, seinen Freunden und den Hunden während seiner Zeit.

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