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Verkehrschaos seit 90 Jahren

Enztalquerung der A8: Von Führern, Tunneln und Brücken

1939 wurde die Enztalquerung als Teil der heutigen A8 eingeweiht. Seitdem ist sie ein Ärgernis, das endlich sechsspurig werden soll. Die Planungen für das 340-Millionen-Projekt haben vor einem halben Jahrhundert begonnen.
3 Minuten

Kaum ein Streckenabschnitt entlang der Autobahn 8 ist dermaßen umstritten wie die Enztalquerung bei der Ausfahrt Pforzheim-Ost. Seit mehr als 80 Jahren ist sie ein Hotspot für Unfälle und Staus. Schon bei ihrer Entstehung war sie ein Problemkind. Und der Ausbau auf sechs Spuren hat ebenfalls eine Geschichte, die fast ein halbes Jahrhundert beinhaltet voller Diskussionen, Streit, Planänderungen und Ärger.

Ab 1935 baute das Deutsche Reich an der Süddeutschland-Trasse. Schon damals markant: die Nordschleife rund um Pforzheim. Der damalige Generalinspektor für Straßenwesen und Nationalsozialist, Fritz Todt, war in Pforzheim geboren.

Warum er diese Strecke so bauen ließ und nicht entlang des Pforzheimer Südens und deutlich kürzer, dazu können selbst Landes- und Bundesarchive heute keine Antwort mehr liefern. Nur eines ist sicher: Die Enztalquerung war damit geboren.

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