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Kein Corona-Hotspot mehr

Anstandslos durch die Nacht: Das war nach 75 Tagen Corona-Ausgangssperre in der Pforzheimer City los

Pforzheim war der erste Corona-Hotspot im Land, doch jetzt sind die Zahlen unten. Nach 75 Tagen Ausgangssperre darf man dort seit Donnerstag wieder ohne „triftigen Grund“ zur Nachtzeit unterwegs sein. Aber wer will das überhaupt?

75 Tage Einsamkeit: Nach dem Ende der Nacht-Ausgangsbeschränkungen in Pforzheim hält sich der Andrang in der City noch in Grenzen. Allein der „Der Dicke“ steht verlässlich am westlichen Ende der Fußgängerzone. Foto: Daniel Streib

Abend in der City. Restaurants zu, Geschäfte zu, Clubs zu. Kaum eine Menschenseele ist kurz nach neun noch unterwegs. Man fragt sich: warum auch?

Anderseits vollzieht sich an diesem vorfrühlingshaften Donnerstagabend etwas Besonderes. Eine Absonderlichkeit, die in die an Absonderlichkeiten nicht arme Stadtgeschichte eingehen wird: Nach 75 Tagen Einsamkeit endet in Pforzheim die vorerst längste nächtliche Ausgangssperre einer Kommune in Baden-Württemberg.

Seit dem 5. Dezember galten im ersten „Corona-Hotspot“ im Südwesten umfangreiche Ausgangsbeschränkungen bis 5 Uhr morgens. Die längste Zeit davon schon ab 20 Uhr, zuletzt ab 21 Uhr.

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