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Mehr Beleuchtung

Lichter in der Pforzheimer Innenstadt bringen weihnachtliche Stimmung

Im vergangenen Jahr tröstete der leuchtende Weihnachtsmann in Pforzheim über den fehlenden Weihnachtsmarkt hinweg. Trotz Rückkehr der Buden und Stände erhellt der Koloss dieses Jahr wieder die Stadt. Doch es gibt noch weitere Leuchtmotive.

Der Weihnachtsmann begrüßt Besucher der Pforzheimer Fußgängerzone. Foto: Jürgen Müller

Mit erhobener Hand und leuchtend rotem Mantel saß er auf der Bank in der Pforzheimer Fußgängerzone und versuchte die Leute im vergangenen Jahr für den fehlenden Weihnachtsmarkt zu entschädigen. Obwohl Buden, Stände und die Eisbahn zurückkehren, dürfen sich die Pforzheimer auch in diesem Jahr auf den beleuchteten Weihnachtsmann freuen.

Michael Strohmayer, Sprecher der Stadt Pforzheim, bestätigte auf Anfrage dieser Redaktion, sowohl der leuchtende Koloss als auch der glitzernde Schwan auf der Enz kommen wieder zum Einsatz.

Unterstützung erhalten die beiden in diesem Jahr von drei weiteren Leuchtmotiven, die Besucher zum Staunen bringen sollen. Um welche es sich dabei handelt, verrät Strohmayer allerdings nicht.

Rund 80.000 Euro investiere Pforzheim in diesem Jahr in die Weihnachtsbeleuchtung. Im vergangenen Winter hatte die Stadt, um den ausfallenden Weihnachtsmarkt zu ersetzen, ihr Budget für die Beleuchtung auf 100.000 Euro erhöht.

„Tatsächlich beschäftigen sich unsere Beleuchtungsspezialisten seit einiger Zeit mit der Frage der Beleuchtung“, so Strohmayer. Dass ein Weihnachtsmarkt wirklich möglich ist, sei schließlich noch nicht lange klar. Zudem denke die Stadt auch an die Weihnachtsbäume am Marktplatz, Sedanplatz und in der Nordstadt.

Weihnachtsbaum wird am 15. November am Marktplatz aufgestellt

Für Stimmung sollen in diesem Jahr Überspannungen, Leuchtmotive und weitere Beleuchtungen sorgen. „Wir wollen hier noch ein bisschen mehr anbieten.“ Den zentralen Weihnachtsbaum am Marktplatz stellt die Stadt am 15. November auf.

Lichterketten, Leuchtfiguren und Straßenbögen erstrahlen allerdings erst ab dem 22. November, mit dem Start des Weihnachtsmarktes, wie Strohmayer erklärt.

Die Vorbereitungen hierzu laufen bereits. Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus wird die Eisbahn seit der vergangenen Woche aufgebaut. Unter anderem in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße war der Technische Dienst der Stadt am Dienstag damit beschäftigt, Leuchtkugeln in die Bäume der Fußgängerzone zu hängen.

Am Mittwoch folgten bunt beleuchtete Kunststoffkübel mit portugiesischem Kirschlorbeer und Glanzmispeln an den Straßenlaternen. Diese waren ursprünglich Teil „unseres Fünf-Punkte Plans im Frühjahr ,Blühende Innenstadt’, um die Menschen nach dem Lockdown wieder in die Innenstadt zu locken“, wie Stefan Baust von der Pressestelle der Stadt erklärt. Für den Weihnachtsmarkt wurden die Pflanzen noch einmal in der Fußgängerzone aufgestellt.

Bei der Aktion „Blühende Innenstadt“ versuchte die Stadt Pforzheim Menschen im Frühjahr wieder in die Innenstadt zu locken. Für den Weihnachtsmarkt wurden die bunten Blumenkübel mit Kirschlorbeer und Glanzmispeln nun in die Fußgängerzone gestellt. Foto: Felix Doll

Weihnachtlich geschmückt wird auch in den einzelnen Stadtteilen. In Huchenfeld hängt die Ortsverwaltung wie in den vergangenen Jahren auch Weihnachtsbeleuchtung auf und stellt Deko-Elemente auf, sagt der stellvertretende Ortsvorsteher Wolfgang Reiß. Eine Aktion wie der „Lebendige Adventskalender“ im vergangenen Jahr ist allerdings nicht geplant.

„Vielleicht könnte man solche Aktionen in coronafreien Zeiten wieder aufleben lassen“. Ähnlich sieht die Situation in Büchenbronn aus. Laut Verwaltungsleiterin Anette Kieselmann gibt es seitens der Ortsverwaltung keine Weihnachtsaktion, der gewohnte Weihnachtsschmuck an den Straßenlaternen wird aber aufgehängt.

Die Sterne sehen gut aus und sind mal was anderes.
Eva-Maria Mitschelen, Verwaltungsleiterin Eutingen

Das Eutinger Rathaus verziert seine Fenster mit Sternen, erzählt Eva-Maria Mitschelen. „Die Sterne sehen gut aus und sind mal was anderes“, so die Verwaltungsleiterin. An den Bäumen vor dem Rathaus hängen noch die Lichterketten vom vergangenen Jahr, bestätigt sie nach einem Blick aus dem Fenster. Diese seien 2020 befestigt worden und blieben vier bis fünf Jahre an den Bäumen umwickelt.

In Hohenwart wartet man ab, was der Technische Dienst der Stadt als Beleuchtung aufhängt, so Ortsvorsteher Siegbert Morlock. Der große Tannenbaum in der Ortsmitte werde aber natürlich aufgestellt.

Ortschaftsrat plant Adventsfenster-Aktion

Zusätzlich plant der Ortschaftsrat, die Adventsfenster-Aktion aus dem Vorjahr auszubauen. Bewohner des Ortes können hierzu ihre Fenster mit ausgeschnittenen Motiven aus Papier verzieren und im Hintergrund beleuchten.

In diesem Jahr soll vom 1. Dezember bis Heiligabend jeden Tag ein neues Fenster zum Vorschein kommen und zusammen einen Adventskalender bilden.

Adventsfenster-Aktion

Interessierte können sich noch bis zum 22. November bei Cornelia Hempel unter (01 72) 26 40 74 89 anmelden.

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