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Wettbewerb für Jugendliche

Pforzheimer Jugendgemeinderat sucht Street-Art-Künstler

Am Freitag wurde der erste Street-Art-Wettbewerb in Pforzheim gestartet. Mitmachen dürfen alle Jugendliche. Sie müssen ihre Ideen bis 8. August beim Kupferdächle einreichen.

Heute noch kahler Zaun, soll hier im September Street-Art entstehen. Das kündigten Sibylle Schüssler, Hannah Wolff, Peter Boch, Leon Meyer und Claudia Baumbusch (von links) am Freitag an. Foto: Stefan Friedrich

Seit Freitag können Jugendliche ihre kreativen Entwürfe für den ersten Pforzheimer Street-Art-Wettbewerb einreichen, an dessen Ende eine „Street-Art-Gallery“ am Bauzaun am ehemaligen ZOB-Süd und am Kupferdächle entstehen soll. Bis 8. August bleibt Zeit, die eigenen Ideen per Post oder per E-Mail zum Kupferdächle zu schicken.

Danach wird eine Fachjury – bestehend unter anderem aus Vertretern des Kulturamts, des Jugendgemeinderats und aus Schülern des Leistungskurses Kunst – die besten Entwürfe aussuchen, die dann auf Planen realisiert und Mitte September aufgehängt werden.

„Unsere Stadt ist dann hoffentlich um einiges schöner und lebendiger“, ist Jugendgemeinderat Leon Meyer überzeugt. Street-Art könne nicht nur „sehr viel rüberbringen und Statements für Toleranz und Vielfalt setzen“, sondern die Menschen auch inspirieren und vor allem auch den Jugendlichen zeigen, dass sich eben doch etwas bewegen lässt in der Stadt.

Hinter echter Street-Art stehen Personen, die sich Gedanken gemacht haben.
Leon Meyer, Jugendgemeinderat

„Es ist so, dass wir regelmäßig hören, dass unsere Stadt irgendwie noch schöner werden muss“, erklärte Meyer bei einem Pressegespräch am Freitag. „Das Gute an dem Wettbewerb ist, dass wir das der Jugend in die Hand geben.“ Dabei will man eine „klare Abgrenzung zu Schmierereien“ sicherstellen, versicherte Jugendgemeinderätin Hannah Wolff. „Hinter echter Street-Art stehen Personen, die sich Gedanken gemacht haben“, echte Künstler eben.

OB Boch und Bürgermeisterin Schüssler unterstützen das Projekt

Dass das von außen betrachtet nicht immer ganz leicht zu unterscheiden ist, weiß Oberbürgermeister Peter Boch (CDU). Als ihm und Bürgermeisterin Sibylle Schüssler (Grüne) die Idee eines Street-Art-Wettbewerbs vorgestellt worden sei, „war uns trotzdem sofort klar, dass wir die Jugend da unterstützen“, zumal sich der Jugendgemeinderat hier auch engagiert.

„Ihr schafft es, auch andere Jugendliche zu begeistern und ihnen zu signalisieren: Bringt euch ein, macht mit“, betonte Boch. In diesem Sinne seien Projekte wieder dieser Wettbewerb für die Stadt auch wichtig. Schüssler sah das ähnlich. „Super, dass ihr da als Jugendgemeinderat die Initiative ergriffen habt“, lobte sie Meyer, Wolff und deren Kollegen.

Street-Art und Urban Art wolle man in Pforzheim ohnehin voranbringen. Ersteres sei „auch ein Weg zu einer jugendfreundlicheren Stadt“. Der Wettbewerb werde in diesem Sinne ein weiterer guter Schritt sein, nachdem jüngst bereits das erste Fassadenkunstwerk in der Germaniastraße bei den Bürgern sehr gut ankam, so Schüssler.

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