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„Heute kann man darüber reden“ (23)

Als Dirk Schuster mit Zimmerkollege Oli Kahn die KSC-Gegner einschüchterte

Dirk Schuster erlebte nach dem Mauerfall im Westen viel Neues. Beim Karlsruher SC einige schöne Jahre und als Zimmerkollege zum Beispiel, wie ein Oliver Kahn nachts Boote ein- und ausparkte. Ganz zu schweigen vom türkischen Zeugwart. Heute kann der Trainer von Erzgebirge Aue darüber reden.

Abgelaufen: Dirk Schuster (rechts) kommt am 29. April 1994 im Heimspiel gegen den FC Bayern vor dem Ex-Karlsruher Michael Sternkopf an den Ball. Foto: mago sportfotodienst

Die Mauer war weg und Dirk Schuster bald drüben. Sein Weg zum KSC führte den Fußballer von Magdeburg über Braunschweig. Während seines Zwischenjahrs bei der zweitklassigen Eintracht lernte er die Ellbogengesellschaft im Westen kennen. Daheim habe er nicht mal ein Festnetztelefon mit Wählscheibe gehabt, plötzlich aber „Mitspieler, die mit heruntergekurbelten Fensterscheiben und fetten Funktelefonen Alleen rauf- und wieder runter fuhren.“

Der Abwehrspieler lernte, dass in hiesigen Kabinen lauter Ich-AGs die Schuhe schnürten. Und auch, dass er trotz des Abstiegs gut genug für die Bundesliga war. Der KSC hatte Oliver Kreuzer für 5,7 Millionen D-Mark an die Bayern verkauft.

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